mit Bundesstaatssekretär Dr. Mller beim Kraichgau Raiffeisenzentrum in Eppingen


Dr. Gerd Müller, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium besuchte auf Vermittlung der Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch zusammen mit ihr das Kraichgau
Raiffeisen Zentrum eG in Eppingen am 21.02.2011.
Zuvor war  den beiden Staatssekretären nur noch eine Stippvisite in der Eppinger Mensa wegen winterlicher Straßenverhältnisse möglich; danach wurde Dr. Müller bereits zu einem Interview in der Redaktion der KRAICHGAU STIMME erwartet.

 
Die beiden geschäftsführenden Vorstände des KRZ – Jürgen Freudenberger und Herbert Meixner – empfingen die beiden Staatsekretäre, welche durch Herrn Oberbürgermeister Klaus Holaschke, dem Zweitkandidaten Dr. Michael Preusch und von Seiten der Eppinger CDU durch Renate Stephan und Gerhard  Heidt begleitet wurden.
 
Zunächst stellten die beiden Geschäftsführer die Struktur des KRZ vor, die sich vor allem auszeichnet durch eine breite Palette – vom Agrar-Bereich über die Landtechnik bis hin zu Bau- und Gartenmärkten bzw. auch im Energie-/Umweltbereich und Dienstleistungen in Elektro-Technik. Mit den Hauptstandorten in Eppingen, Bad Rappenau und Sinsheim und seit 2010 mit Meckesheim ist man im Kraichgau eine feste Größe.
 
Der Gast aus Berlin – der im Allgäu beheimatet ist – zeigte sich nicht nur interessiert und informiert, sondern sagte, dass er als Genossenschaftsmitglied die Situation in diesem Metier aus eigener Anschauung kennt.

Auch sprach er verschiedene aktuelle Themen an und erkundigte sich nach den Lösungen, die das KRZ Eppingen dazu gefunden hat. Dazu erklärte Freudenberger: „Eigenes Getreide steht im Mittelpunkt, jede Charge wird kontrolliert. Wir halten seit Jahren bereits das System der Qualitätssicherung beim KRZ Eppingen hoch“. Er antwortete damit auf eine Frage von Dr. Müller, bezugnehmend auf den jüngsten Futtermittelskandal.
 
Herbert Meixner bedauerte, dass die Politik auch Investitionen negativ beeinflussen kann.
„Durch die Besteuerung des Bio-Diesel-Kraftstoffs ist uns dieser sich gut entwickelnde Markt wieder weggebrochen. Der Verkauf ist auf Null zurückgegangen“.

Diskutiert wurden ebenfalls die Entwicklung der Lebensmittelproduktion bzw. die Preisentwicklung in diesem Sektor. Ein weiteres Thema – die Situation um gentechnisch veränderte Produkte wurde - nicht ausgespart. Von beiden Seiten wurde darauf hingewiesen, dass eine sensible Vorgehensweise bei Erzeugung und Vermarktung nötig ist, aber dass auch die Verbraucher und der Handel hier gefordert sind.

Frau Staatsekretärin Gurr-Hirsch bedankte sich für die Besuchergruppe für den informativen Gedankenaustausch. Beide Politiker versprachen, die erhaltenen Anregungen aufzugreifen und in ihre Arbeit mit einzubeziehen.
 
Text: Gerhard Heidt
Pressefotos: Renate Stephan (res)
 

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