Rundgang mit Friedlinde Gurr-Hirsch

Zum Rundgang hatte sich eine stattliche Anzahl interessierter Bürger eingefunden. Flankiert durch die Stadträte und Mitglieder des CDU Stadtverbandes Erwin Wagenbach und Ralf Kochendörfer informierte  Stadträtin Theresia Kühne die Anwesenden über den aktuellen Stand der Maßnahme „Entwicklungsprogramm ländlicher Raum“. So konnte sie berichten, dass seit 2008 sechs private und zwei Kommunale Anträge auf Zuschüsse bewilligt worden seien. Dass ohne planerische Steuerung, in der Wagenbacherstraße, langfristig eine großflächige innerörtliche Brache drohe, wurde deutlich. Frau Gurr Hirsch riet eindringlich, den Bürgern Modelle zu zeigen, wie in anderen Orten Altbauten zu Schmuckstücken und Vorzeigeobjekten umfunktioniert wurden. Zur Sprache kamen auch Ortsdurchfahrt, Versorgung und das Fehlen von Gaststätten im Ortskern. Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen im TSV-Klubheim ging Frau Gur Hirsch, neben vielen anderen Themen, auf die kontroversen Diskussionen um die Atomenergie ein. Momentan werde gerade Mal 20 Prozent unseres Energiebedarfs durch erneuerbare Stoffe gedeckt. „Sicher, wir können unsere Kraftwerke abschalten. Dann müssen wir unseren Strom aus dem Ausland beziehen. Energie sollte jedoch bezahlbar bleiben“. Bezug nehmend auf das dreigliedrige Schulsystem ist die Landtagsabgeordnete der Überzeugung, dass nur so für jedes Kind eine adäquate Ausbildung möglich ist. Dass Baden Württemberg die meisten Abiturienten habe, gebe ihr Recht. Eine Fülle von Themen aus Politik und Wirtschaft wurden noch angeschnitten bevor sich der stellvertretende Ortsverbandsvorsitzende Markus Stenchly bei de rührigen Kandidatin der CDU für ihr stets großes Interesse an der Gemeinde Obergimpern und ihre Unterstützung in allen Fragen die, die Bürger der kleinen Gemeinde betreffen, herzlich bedankte. Anschließend wurde noch lange in gemütlicher Runde diskutiert und debattiert.

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