Bäuerinnenkongress des LandFrauenverbandes Südbaden

„Landfrauen sind Ideengeberinnen und Zukunftsarchitektinnen für den Ländlichen Raum“

„Wo im Ländlichen Raum Zukunft drauf steht, stecken oftmals auch die Landfrauen dahinter. Die Landfrauen sind wichtige Antriebskräfte für Innovation, Bildung und Zusammenhalt. Sie gehen Herausforderungen aktiv an und machen sie zu Chancen für den Ländlichen Raum. Landfrauen sind Zukunftsarchitektinnen“, sagte die Staatssekretärin im baden-württembergischen Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, anlässlich des Bäuerinnenkongresses des Landfrauenverbandes Südbaden am Donnerstag
(27. Januar 2011) in Villingen-Schwenningen Pfaffenweiler (Schwarzwald-Baar-Kreis).
 
„Wie sich das Erscheinungsbild der Landwirtschaft von einer handarbeitlich geprägten zu einer hochtechnologischen Branche verändert hat, so haben sich auch die Aufgaben und Anforderungen an die Bäuerinnen gewandelt. Sie sind heute Hof- und Familienmanagerinnen mit breiter Wissens- und Kompetenzbasis. In unserer vielseitig aufgestellten Landwirtschaft brauchen wir dieses Können, um nachhaltig und erfolgreich zu arbeiten“, so die Staatssekretärin. Gerade in der Bildung leisteten die Landfrauen wertvolle Arbeit. Diese reiche von der Verbraucherbildung bis hin zur beruflichen Weiterbildung. „Mit ihren Bildungsangeboten bieten die Landfrauen nicht nur für die Einzelne neue Chancen, sondern für die landwirtschaftlichen Betriebe insgesamt. Das unterstützt auch die Landesregierung finanziell und ideell“, betonte Gurr-Hirsch. Frauen, die sich im Ländlichen Raum eine neue Existenz aufbauen wollten, könnten etwa mit dem Programm „Innovative Maßnahmen für Frauen im Ländlichen Raum“ (IMF) Zuschüsse für Existenzgründungen oder für Qualifizierungsmaßnahmen erhalten.
 
Agrarpolitik vor wichtigen Weichenstellungen für die Zukunft
„Wir gestalten heute die Zukunft der Landwirtschaft, indem wir uns bei der Diskussion um die Weiterentwicklung der europäischen Agrarpolitik auf nationaler und europäischer Ebene stark machen. Die Landwirtschaft in Baden-Württemberg ist geprägt durch Vielfalt und die Arbeit der bäuerlichen Familienbetriebe, diese Qualitätsmerkmale sollen auch weiterhin gewährleistet sein“, stellte die Staatssekretärin heraus. Nur eine starke und wettbewerbsfähige Landwirtschaft, könne auch in Zukunft ihren Aufgaben gerecht werden. „Mehr denn je brauchen wir die Landwirtschaft und für unsere bäuerlichen Familienbetriebe Planungssicherheit und Zukunftsperspektiven“, so Gurr-Hirsch.
 
Landfrauen als Botschafterinnen für Qualität und Genuss aus der Region
„Keiner kann besser die Vielfalt unserer regionalen Spezialitäten vermitteln als die Landfrauen. Sie sind kompetente Ansprechpartnerinnen für Herkunft und Qualität regionaler Lebensmittel. Mit der Qualifizierung zu Agrarbotschafterinnen für regionale Produkte können sie dieses Wissen weitergeben und auch andere für die Genüsse aus Baden-Württemberg begeistern“, sagte die Staatssekretärin. Unter dem Motto „aus der Region - für die Region“ könnten die Botschafterinnen gerade die Besonderheiten der Lebensmittel ihrer Heimat Anderen näher bringen.

„Mit dem ‚Qualitätszeichen Baden-Württemberg‘ und dem ‚Biozeichen Baden-Württemberg‘ haben wir bereits zwei etablierte Markenzeichen für regionale Produkte. Diese gilt es, weiter zu transportieren. Qualität und Genuss sind schließlich die besten Verkaufsargumente für Spezialitäten aus unserem Land“, so Gurr-Hirsch.
 
 
Weitere Informationen zum Thema Landwirtschaft finden Sie auf der Internetseite des Ministeriums unter www.mlr.baden-wuerttemberg.de
 
 
 

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