Netzwerk Integration der CDU Baden-Württemberg gegründet

Friedlinde Gurr-Hirsch stößt landesweites Projekt an

Im Jahr 2011 gründete die CDU Baden-Württemberg die Arbeitsgruppe Integration, in der sich Fachpolitiker aus dem ganzen Land zum regelmäßigen Austausch trafen. In vier Jahren trafen sich die Mitglieder zu 17 Sitzungen. „Der thematische Schwerpunkt unserer Arbeit lag in der Integration von Personen mit Migrationshintergrund in die Parteiarbeit. Grundlage dafür waren viele Informationsgespräche und Vor-Ort-Besuche bei Unternehmen, Verbänden und Institutionen“, berichtet die Vorsitzende des Gremiums und Mitglied im Integrationsausschuss des Landtags, Friedlinde Gurr-Hirsch. Wichtigstes Ergebnis der Arbeit war die Gründung des Landesnetzwerks Integration der CDU Baden-Württemberg, die im Dezember in Stuttgart stattfand. Die Arbeitsgruppe hatte alle Kreisverbände der CDU im Land aufgefordert, einen Integrationsbeauftragten zu benennen – auf Landesebene werden sich diese nun regelmäßig austauschen. „Es freut mich sehr, dass schon in 18 von 41 Kreisverbänden Integrationsbeauftragte benannt wurden. Im Zollernalbkreis nehmen sogar zwei Vertreter die Aufgabe wahr, sodass wir aktuell landesweit 19 Ansprechpartner haben. Dieses Netzwerk wird es uns ermöglichen, landesweite Aktionen vorzubereiten und durchzuführen“, freut sich Friedlinde Gurr-Hirsch über die Gründung des Zusammenschlusses. Das Landesnetzwerk wiederum ist Teil des Bundesnetzwerks Integration, das entsprechende Themen auf Bundesebene transportieren will. „Ich bin überzeugt, dass wir mit dieser neuen Struktur einen wichtigen Schritt für die Zukunft unserer Partei unternommen haben. Wir werden weiter das Ziel verfolgen, dass die Integrationsbeauftragen in allen Kreisverbänden etabliert werden und das Netzwerk aktiv nutzen, um an einem Strang zu ziehen“, ist die Landtagsabgeordnete zuversichtlich. 

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