Friedlinde Gurr-Hirsch beim Fasnetsumzug in Brackenheim

Knapp 50 Gruppen kamen aus Nah und Fern nach Brackenheim, um einen der ersten Umzüge der dieses Jahr recht kurzen Fasnetssaison zu begehen. Die örtliche CDU-Abgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch ließ sich das Spektakel in der Heuss-Stadt nicht entgehen: „Es ist schon eine Besonderheit, dass es im protestantisch geprägten Unterland einen solchen Umzug gibt. Allerdings gab es in den letzten Jahren eine richtige Welle an Neugründungen von Narrenzünften in unserer Region. Die ‚fünfte Jahreszeit‘ empfinde ich als echte Bereicherung für den Ländlichen Raum“, freute sich die Politikerin. Auch die ‚1. Fasnetzunft Brackenheim‘, die den Umzug organisiert hatte, wurde erst im Jahr 2004 gegründet. „Es ist ein großer Erfolg für eine so junge Vereinigung, dass sich derart viele Gruppen aus dem ganzen Land angekündigt haben. Das spricht für die Aktivität und das Ansehen der Zunft. Schon allein das verdient großen Respekt. Insgesamt ist der Umzug auch sehr professionell organisiert, es gab keine Längen, keine Lücken, alles ist sehr abwechslungsreich. Die Zunft und insbesondere der Hauptorganisator Stefan Fender und Familie Ackermann haben ganze Arbeit geleistet“, so Friedlinde Gurr-Hirsch über das bunte Treiben von Fußgruppen in den unterschiedlichsten Maskierungen und Guggenmusikgruppen. Sie wünschte der Fasnetzunft zum Abschied eine glückselige Fasnetszeit und viele fröhliche Umzüge. Auch im nächsten Jahr habe sie fest vor, den Brackenheimer Umzug wieder zu besuchen.

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