Guido Wolf und Friedlinde Gurr-Hirsch läuten das Wahljahr 2016 ein

Am Sonntag, 11.01. lud der CDU-Stadtverband Lauffen zum politischen Neujahrsempfang in der dortigen Weingärtnergenossenschaft ein. „Die wichtigsten Gäste sind Sie“, damit meinte der Lauffener CDU-Stadtverbandsvorsitzende Frank Braun die 250 Mitbürgerinnen und Mitbürger, die aus Lauffen und Umgebung gekommen waren. Sie waren neugierig auf die Person und die Botschaft des CDU-Spitzenkandidaten für die anstehende Wahl im März, Guido Wolf MdL. Als er und Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch den Saal betraten, wurden immer noch neue Stühle herbeigeschafft, um den vielen Interessierten Platz zu bieten. Nach Frank Braun kam Ulrich Maile, der Vorstandsvorsitzende der Lauffener Weingärtner eG zu Wort. Er betonte, die Einzigartigkeit der Steillagen vor Ort zu bewahren. Er versprach dem Spitzenkandidaten, der zu einem guten Glas Wein nie nein sage, „keinen Grünen Veltliner, sondern einen Schwarzriesling“ einzuschenken.
Als starken Gegenentwurf zu Grün-Rot präsentierte Wolf dann den Zuhörerinnen und Zuhörern die Vorstellungen und Pläne, die er für Baden-Württemberg hat. Er forderte, der „German Angst“ nicht nachzugeben und unterstrich in seiner Rede stattdessen die „Lust auf Zukunft“. Das Grün-Rote „Experiment“ dürfe nicht weitergehen. „Baden-Württemberg braucht endlich wieder eine Regierung, die die Weichen in Richtung Zukunft stellt, für Aufbruchsstimmung sorgt und nicht nur verwaltet, sondern endlich auch wieder gestaltet.“ Wolf möchte den Mittelstand als Rückgrat der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit unterstützen. Gleichzeitig kritisierte er die Verteufelung bestimmter Verkehrsmittel, wie dem Auto, sowie die Beschränkung der aktuellen Infrastrukturpolitik auf Fahrradwege anstatt Datenautobahnen. 
Bei dem sehr aktuellen Thema des anhaltenden Flüchtlingsstroms und der damit verbundenen aufgeheizten Diskussion wählte Guido Wolf klare und gleichzeitig differenzierte Worte. Weder „die Dumpfbacken, noch die Asylromantiker“ böten hier die richtigen Antworten. Er bedankte sich im Besonderen bei den Bürgern für ihr Engagement in der Flüchtlingskrise, ohne welches die Lage viel kritischer wäre. Friedlinde Gurr-Hirsch, unter anderem frauenpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, mahnte: „Es kann nicht sein, dass Eltern ihre 15-jährigen Töchter abends mit dem Auto abholen müssen, weil sie sich nicht mehr sicher fühlen.“
Sowohl in der Rede von Guido Wolf, als auch beim Grußwort von Friedlinde Gurr-Hirsch spielte das Thema Bildung eine wichtige Rolle. Es kam zum Ausdruck, dass die Realschule nicht der Gleichmacherei der Gemeinschaftsschulen zum Opfer fallen dürfe und Begabte im Land wieder besser gefördert werden müssten. Die Landtagsabgeordnete lobte die schulische Vielfalt, welcher der Bildungsstandort Lauffen mit Grund-, Haupt-, Werkreal-, Real-, Förder- und Sonderschule biete. Auch Klaus-Peter Waldenberger, Bürgermeister der Stadt, unterstrich das Ziel, entgegen der Pläne der gegenwärtigen Regierung, eine Vielfalt an schulischen Angeboten aufrechtzuerhalten. 
Ein großer Teil der Gäste blieb nach dem offiziellen Teil noch zum persönlichen Austausch im direkten Gespräch mit den Politikern. Oder auch zum Mittagessen, serviert von der örtlichen Metzgerei Jäger. Im Anschluss führte die Weingärtnergenossenschaft Lauffen durch Ihre Keller. Friedlinde Gurr-Hirsch lobte die CDU Lauffen für die gelungene Organisation des Neujahrsempfangs, der schon seit 16 Jahren veranstaltet wird. Sie bemerkte: „Es sind die kommunalpolitischen Dinge, die etwas bewegen“. 

RB
 

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