Cleebronner Jäger veranstalten Drückjagd zum Jahreswechsel

Friedlinde Gurr-Hirsch zu Gast beim gemütlichen Ausklang mit politischem Austausch

Es ist schon eine Tradition, dass sich die Jäger aus Cleebronn und Umgebung zum Jahreswechsel zu einer Drückjagd treffen. Nach dem Verblasen der respektablen Strecke luden die Waidmänner und -frauen die örtliche CDU-Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch zum gemütlichen Ausklang ein. Der Cleebronner CDU-Ortsvorsitzende Bernd Schellenbauer stellte dafür seine „Riesling-Hütte“ in den Weinbergen zur Verfügung.
Die Jägerinnen und Jäger nutzten das Zusammentreffen mit der Landespolitikerin, um abermals ihrem anhaltenden Unmut über die Novellierung des Jagdgesetzes durch die grün-rote Landesregierung Ausdruck zu verleihen. Das neue „Jagd- und Wildtiermanagementgesetz“ wurde nach massivem Druck durch Landesjagdverband und die CDU-Landtagsfraktion in einigen Punkten zwar von Grün-Rot angepasst. „Dennoch zeigt sich, dass der Sachverstand von Landwirten und Jägern für die Landesregierung kaum eine Rolle spielt. Das Gesetz beinhaltet massive Eingriffe in das Eigentumsrecht der Jäger und beschneidet die eigenverantwortliche Ausübung der Jagd“, fasste die Landtagsabgeordnete die zentralen Kritikpunkte von Opposition und Jägern zusammen. 
Wenn es nach der Landtagswahl zu einem Regierungswechsel komme, so versprach die stellvertretende Fraktionsvorsitzende, werde man das Gespräch mit den Jägern im Land suchen: „Wir glauben, dass das Gesetz revidiert werden muss. Ohne eine Rückkopplung mit den Jägern im Land kann man kein gutes Jagdgesetz machen. Deshalb werden wir die eklatanten Fehler von Grün-Rot gemeinsam mit den Jägern ausbessern.“
 

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