Friedlinde Gurr-Hirsch gratuliert regionalem Selbsthilfeverein

„Wenn ein Kind die Diagnose ‚Herzfehler‘ bekommt, können wir sicher sein, dass es bei uns die beste medizinische Versorgung bekommt. Was aber ist mit dem enormen Schock, den Kinder, Eltern und Geschwister bei einer solchen Diagnose bekommen?“ Dies, so Friedlinde Gurr-Hirsch, sei der Grundgedanke des Vereins „Herzenskinder Unterland“, der mittlerweile sein 20-jähriges Bestehen feiern konnte. Gegründet durch die Initiative zweier betroffener Familien will der Verein Hilfestellungen für Eltern und Geschwister bieten, mit der schweren und belastenden Situation umzugehen. Ein Teil der Arbeit des Vereins mit Sitz in Brackenheim besteht in der finanziellen Unterstützung der Kinderklinik am Universitätsklinikum Heidelberg, wo Räumlichkeiten, Apparate und personelle Ausstattung wie auch die psychosoziale Betreuung verbessert werden konnten. Daneben besteht der Hauptzweck des Vereins aber darin, den Kontakt zwischen betroffenen Familien herzustellen, gemeinsame Angebote für die Freizeitgestaltung zu bieten, zu informieren und praktische Hilfestellungen im Alltag anzubieten. „Es ist ein Segen, dass es diesen Verein gibt“, so Friedlinde Gurr-Hirsch MdL und Eberhard Gienger MdB anlässlich der Jubiläumsfeier: „Sie zeigen anderen betroffenen Familien, dass sie nicht alleine sind, dass es keinen Grund für Stigmatisierung gibt und Sie helfen ganz praktisch weiter.“ Das sei für die Betroffenen besonders wichtig und beginne schon allein damit, während des Klinikaufenthalts einmal auf andere Gedanken zu kommen. Die mittlerweile seit vielen Jahren etablierten Klinikclowns „Julchen und die Zaubermäuse“ gaben auch bei der Jubiläumsfeier in der Brackenheimer Volksbank einige Kostproben. „Alles in allem: Hut ab vor dieser einzigartigen Leistung“, fasste Friedlinde Gurr-Hirsch ihre Erfahrungen und Eindrücke zusammen.

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