Die Raumfahrt beginnt im Harthäuser Wald

Friedlinde Gurr-Hirsch lud zur Besichtigung des DLR in Lampoldshausen ein

50 Teilnehmer hatten sich angemeldet und noch einmal so viele mehr hätten gerne an der Besichtigung des Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrums in Lampoldshausen teilgenommen, die Friedlinde Gurr-Hirsch organisierte. Begrüßt wurde die Gruppe von Anja Frank, Leiterin der Abteilung Versuchsanlagen, die einen Überblick über die Aufgaben des DLR gab. Etwa 300 Mitarbeiter betreiben hier europaweit führend Grundlagenforschung und die Weiterentwicklung der Triebwerkstechnik und arbeiten eng mit der Europäischen Weltraumorganisation ESA zusammen. „Ich bin immer wieder aufs Neue beeindruckt von der Hochtechnologie, die in unserer Region beheimatet ist“, erklärte Gurr-Hirsch. In ihrer kurzen Ansprache betonte die CDU-Politikerin Gurr-Hirsch auch den Vorbildcharakter und ihre Freude darüber, dass hier eine Frau in einer „Männerdomäne“ eine Führungsposition innehat. Mit Adolf Frank und Dieter Balz konnte Friedlinde Gurr-Hirsch zwei Pioniere des DLR des Standorts gewinnen, die aus eigener Erfahrung einen Überblick über die Entwicklung der letzten mehr als 50 Jahre gaben und damit die begeisterten Besucher in Staunen versetzten. Die Landtagsabgeordnete betonte, dass neben der Grundlagenforschung auch Anwendungen entstehen, die im täglichen Leben Gebrauch finden, wie z.B. als ganz einfaches Beispiel, die Teflonpfanne. Seit dem Jahr 2000 werden Wissenstransfers in die regionale Industrie vom Technologie-Transfer-Zentrum (TTZ) aktiv unterstützt. „Ein echter Wachstumsmotor!“, so Gurr-Hirsch.

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