Asylthematik bestimmt die Diskussion

Die zunehmende Herausforderung der Kommunen, mit den Flüchtlingsströmen fertig zu werden, beschäftigt auch die Bürger im Kirbachtal. Deswegen entschied sich der Sachsenheimer CDU-Vorsitzende Lars Weydt, das Thema beim diesjährigen Sommerempfang in den Mittelpunkt zu stellen. Als Hauptrednerin lud er die stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion Friedlinde Gurr-Hirsch ein. Sie befasst sich durch ihre Tätigkeit im Integrationsausschuss schon länger mit den Herausforderungen des Flüchtlingszustroms für Bund, Land und Kommunen. Gurr-Hirsch zeigte sich überzeugt, dass die westlichen bzw. europäischen Demokratien diese Herausforderung bewältigen können. Gerade im Hinblick auf die deutsche Vergangenheit sei es unsere Verpflichtung, politisch Verfolgten Asyl zu gewähren. Bürgermeister Horst Fiedler sprach in seinem anschließenden Grußwort die besondere Belastung kleinerer Gemeinden an, die es trotz der großen Bereitschaft in der Bevölkerung, Kriegsflüchtlinge zu unterstützen, nicht leicht haben, die bürokratischen Hürden bei der Schaffung von Unterkünften zu bewältigen. Er wünschte sich dazu vor allem mehr finanzielle und personelle Unterstützung für die Gemeinden und Kommunen.
Darüber hinaus war man sich einig, dass die angespannte Situation auch dadurch entschärft werden könne, wenn die Asylverfahren unberechtigter Antragssteller schneller bearbeitet würden, um dadurch mehr Kapazitäten und Ressourcen für tatsächliche Kriegsflüchtlinge freizusetzen.
Abschließend machte Frau Gurr-Hirsch noch einmal die große Wertschätzung gegenüber dem ehrenamtlichen Engagement des Asylkreises in Sachsenheim und den unzähligen anderen Helfern deutlich, die dadurch eine beispielhafte Willkommenskultur vorleben.

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