BOGY-Praktikant zu Gast beim Jugendlandtag

Felix Schurr aus Ilsfeld schnuppert Landtagsluft

Zwei Tage lang diskutierten über 100 Jugendliche aus dem ganzen Land über Fragen, die für die junge Generation von Bedeutung sind. In verschiedenen Arbeitsgruppen erarbeiteten die Jungpolitiker Positionen zu Themen, die das Ergebnis von 32 Regionalkonferenzen waren. Über 2.200 Jugendliche hatten im Frühjahr an diesen Konferenzen teilgenommen und aus ihrer Mitte Vertreter nach Stuttgart entsandt. An einem der beiden Tage konnte sich auch Felix Schurr aus Ilsfeld ein Bild von der Arbeit des Jugendlandtags machen. Der 16-jährige Schüler des Bildungszentrums St. Kilian in Heilbronn absolvierte gerade sein BOGY-Praktikum im Büro der Landtagsabgeordneten Friedlinde Gurr-Hirsch und hatte dabei die Gelegenheit, die verschiedenen Aspekte der Abgeordnetenarbeit unmittelbar zu erleben.
Die Teilnehmer des Jugendlandtags stimmten am Ende im Plenum gemeinsam über die Vorschläge der einzelnen Arbeitsgruppen ab. Die Positionen, die eine Mehrheit fanden, flossen in ein Positionspapier ein, das am Ende der Veranstaltung an Landtagspräsident Wilfried Klenk übergeben wurde. Unter anderem wurden mehr Rede- und Antragsrechte für Jugendliche auf allen politischen Ebenen gefordert und mehr Zeitressourcen für ehrenamtliches Engagement. Friedlinde Gurr-Hirsch schloss sich dem Lob des Landtagspräsidenten an, der überrascht war, wie engagiert und gut informiert die Teilnehmer an die teilweise sehr komplexen Themen herangingen.
Der Einblick in den Jugendlandtag war ein besonderes Highlight der BOGY-Woche, während der Felix Schurr auch die Arbeit im Wahlkreisbüro von Friedlinde Gurr-Hirsch in Untergruppenbach und im Landtagsbüro in Stuttgart kennenlernte. Daneben konnte er live bei einer Sitzung des Untersuchungsausschusses zum Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) anwesend sein und einen Tag die Arbeit der CDU-Kreisgeschäftsstelle in Heilbronn unterstützen. „Insgesamt war es eine volle und sehr abwechslungsreiche Woche für mich“, sagte er abschließend. „Ich finde es sehr wichtig, dass junge Menschen sich für politische Themen interessieren und auch vor Ort Einblicke in die Abläufe und Zusammenhänge unseres politischen Systems bekommen. Deshalb freue ich mich immer über Praktikanten – Felix Schurr war mein mittlerweile 30. Praktikant“, so die Abgeordnete erfreut.

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