CDU-Ortsverbände im Wahlkreis Eppingen stimmen sich auf den Wahlkampf ein

Auf Einladung der Wahlkreiskandidatin Friedlinde Gurr-Hirsch und des Zweitkandidaten Dr. Michael Preusch, die Ortsvorsitzenden des Landtagswahlkreises Eppingen im Kleintierzüchterheim "Hasenheide" in Massenbachhausen. Auf der Tagesordnung stand hauptsächlich die Vorstellung und Besprechung des Wahlkampfprogramms der CDU für die bevorstehende Landtagswahl am 16.3.2016. An einen ausführlichen Bericht der CDU-Kandidatin Gurr-Hirsch über die aktuellen Themen in der Landespolitik schloss sich direkt die Vorstellung des Fahrplans für den Wahlkampf und der zentralen Wahlkampfthemen, soweit diese vom heutigen Standpunkt aus schon auszumachen sind, an.
In der nachfolgenden Diskussion standen die Themen Bildung, Infrastruktur sowie die innere Sicherheit in Baden-Württemberg. Bei letzteren Thema kamen die in den letzten Jahren drastisch gestiegene Anzahl an Wohnungseinbrüchen zur Sprache, die eine Herausforderung für die Polizeiarbeit darstellen. Die Devise der Landes-CDU sei "Nahe am Bürger" zu sein, seine Probleme im Gespräch zu verstehen und sich der Probleme vor Ort anzunehmen, gab Friedlinde Gurr-Hirsch als bewährte Arbeitsweise aus. Sie sprach in diesem Zusammenhang direkt die auch im Landtag hart umkämpfte Bildungspolitik der derzeitigen rot-grünen Regierung an. Vor allem Kritik und Probleme beim unausgereiften Modell der Gemeinschaftsschule, welches trotz vieler Vorbehalte in der Bevölkerung nun massiv bevorzugt und gefördert wird, kamen dabei zur Sprache. Ebenso wurde über die Planungen der rot-grünen Landesregierung zum Konzept "Gymnasium 2020", das mit dem traditionellen Verständnis vom Gymnasium bricht, diskutiert. Dass die Hochschulreife nicht mehr Ziel der gymnasialen Ausbildung sein soll, traf auf großes Unverständnis bei den anwesenden Ortsvorsitzenden. Beim abschließenden gemütlichen Abendessen in der "Hasenheide" gab es noch genügend Gelegenheiten für bilaterale Gespräche. „Meine Erfahrungen decken sich mit denen der Ortsvorsitzenden – die Menschen in Baden-Württemberg sind unzufrieden mit der aktuellen Regierung. Gemeinsam werden wir im nächsten Jahr dafür kämpfen, dass diese Politik keine Fortsetzung findet“, resümierte Friedlinde Gurr-Hirsch die Veranstaltung.

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