Schülerwettbewerb des Landtags

Auch dieses Jahr ein großer Erfolg

Über 1500 Schülerinnen und Schüler haben sich mit Fragen der Gerechtigkeit in unserer Zeit auseinandergesetzt. Oft kritisieren sie die ungerechte Verteilung der Güter und stellen diese dann auch drastisch in Bild und Wort dar. „Am meisten jedoch hat mich die Arbeit einer 19-jährigen Schülerin einer technischen Schule angesprochen, die die Chance für eine gerechte Welt darin sieht, wenn in Bildung statt in Waffen investiert würde. Auf ihrem Plakat wird die Forderung symbolisiert durch ein Maschinengewehr aus Blei- und Farbstiften! Vielleicht spricht mich diese Arbeit deshalb so an, weil in Paris das Hochhalten eines Bleistiftes zu einem Solidaritätszeichen wurde“, so Friedlinde Gurr-Hirsch.
In Beiträgen zum Thema 4 des Wettbewerbs, den wichtigsten Erziehungszielen, taucht immer wieder der Begriff Bildung auf. Die Jugendlichen verbinden damit Offenheit und Toleranz, Neugierde und Respekt. Und all diese Werte sind wichtig in einer Zeit, in der tausende Menschen auf die Straße gehen und für Freiheit in Wort und Bild demonstrieren und für ein friedliches Nebeneinander der Religionen und Kulturen einstehen. „Ich bin tief beeindruckt, wie sehr sich dies 2014 in den Wettbewerbsbeiträgen spiegelt, die im November eingereicht wurden“, so die Landtagsabgeordnete.
Besonders freut es Friedlinde Gurr-Hirsch, dass Katharina Wunder vom Hölderlin-Gymnasium Lauffen sowie Lasse Löffler vom Hartmanni-Gymnasium Eppingen am Wettbewerb teilnahmen.

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