Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Einbruchschutz

Der CDU-Stadtverband Eppingen und die Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch hatten gemeinsam zu der Informations- und Diskussionsveranstaltung am 6.Mai 2015 mit Polizeioberkommissar Klaus Zeberer, der Experte im Bereich Prävention und Einbruchsschutz ist, eingeladen.
 
Zahlreiche Zuhörer konnte hierzu der Stadtverbandsvorsitzende Dr. Michael Preusch im Waldhotel „Villa Waldeck“, Eppingen begrüßen.
 
Einleitend berichtete der Polizeioberkommissar, dass die Anzahl der Wohnungseinbrüche in den letzten Jahren auch im Landkreis Heilbronn stark zugenommen hat. Die erneute Zunahme bei den Einbruchsdelikten sei durchaus alarmierend. „Ein Einbruch in die eigene Wohnung ist für viele Menschen ein großer Schock. Die Verletzung der Privatsphäre, das verloren gegangene Sicherheitsgefühl oder andere schwerwiegende psychische Folgen, die nach einem Einbruch auftreten können, machen dabei den Betroffenen mehr zu schaffen als der rein materielle Schaden“, betonte er. Neben einer Verstärkung der Bestreifung gefährdeter Wohngebiete fordert daher die CDU auch verstärkte Polizeikontrollen entlang der Verkehrsachsen in Baden-Württemberg sowie einen Fahndungsschwerpunkt entlang der Grenzen zu Österreich, Frankreich und der EU-Außengrenze zur Schweiz. Ziel muss es sein, die Reiserouten der Einbrecher zu stören und diese dingfest zu machen. Im Vergleich zum Vorjahr wuchs die Zahl um 90 Prozent. Die Aufklärungsquote dieser Delikte liegt jedoch nur bei 3,7 Prozent, weshalb es umso wichtiger ist, dass die Bürger wissen, wie sie sich schützen können, sagte Zeberer. Da die Einbrecher meistens über Terrassentüren und Fenster ins Haus kommen, befürwortete der Fachmann u.a. die nachträgliche Anbringung von Pilzkopfverriegelungen. „Die Kriminellen benötigen meist nur einen einfachen großen Schraubenzieher, um ein Fenster auszuhebeln, deshalb sind mechanische Sicherungen wirkungsvoll“, hob Klaus Zeberer hervor. In seiner Powerpoint-Präsentation erläuterte er ausführlich, welche sicherungstechnischen Anlagen dazu beitragen, Einbrüche zu verhindern. Außerdem sei richtiges Verhalten enorm wichtig, wenn ein Einbruch bemerkt wird.
 
Abschließend empfahl Polizeioberkommissar Klaus Zeberer und der Stadtverbandsvorsitzende Dr. Michael Preusch den interessierten Bürgerinnen und Bürgern, sich bei der neuen Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle in der Bahnhofstraße 15 in Heilbronn zu informieren und zukünftig die „10 goldenen Regeln für ein sicheres Zuhause“ zu beachten.  
 
Text und Foto: Renate Stephan (res)       

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