ELR-Programm passgenau für Eppingen

Friedlinde Gurr-Hirsch vor Ort

Seit mehr als 20 Jahren gibt es in Baden-Württemberg das Entwicklungsprogramm ländlicher Raum (ELR). Als ein „sehr guter Kunde“ erwies sich Eppingen. In dieser Zeit wurde jeder Ortsteil der großen Kreisstadt großzügig und gleichmäßig gefördert. Die langjährige CDU-Abgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch lud Kommunalpolitiker zu einer Fachveranstaltung nach Kleingartach ein. Zusammen mit Ortsvorsteher Friedhelm Ebert und Bürgermeister Peter Thalmann zeigte die ehemalige Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch dem Fachbeamten aus dem Ministerium für Ländlichen Raum Dr. Karl Burgmaier die positiven Wirkungen des Strukturprogramms ELR. Gerade in Eppingen wurden sehr viele Gewerbebetriebe gefördert, die dadurch Hunderte von Arbeitsplätzen geschaffen haben.
 
Aber auch viele innerörtliche Entwicklungen wurden ausgelöst. „In Kleingartach gibt es ein vorbildliches Projekt zur Nahversorgung, das Sommercafé Keppler, mit einer Grundversorgung“, so die stolze Abgeordnete. Friedhelm Ebert freut sich besonders über die Weinbaustube, die den Rahmen für kulturelle Veranstaltungen bietet.
 
Vor zahlreichen Interessenten stellte Ministerialrat Dr. Klaus Burgmaier die Neuausrichtung des ELR vor. In Zukunft soll vor allem auch die interkommunale Zusammenarbeit gefördert werden. „Vor dem Hintergrund schwindender Bevölkerungszahlen ist es unabdingbar, vermehrt Aufgaben interkommunal anzugehen“, betonte Dr. Burgmaier.
 
Sehr interessiert zeigten sich die Teilnehmer an der Erweiterung der Fördermöglichkeit für kreative Lösungen, wie etwa bei der Zusammenlegung von Kindergärten. „Angesichts des immensen Flächenverbrauchs hat die Innenentwicklung Priorität“, hob Friedlinde Gurr-Hirsch hervor. Interessiert waren die Kommunalpolitiker an der Förderschiene „Schwerpunktgemeinde“, bei der man ganzjährig Anträge stellen kann. Weitere Informationen können gerne bei Friedlinde Gurr-Hirsch abgerufen werden.
 
MK

Nach oben