Friedlinde Gurr-Hirsch MdL vor Ort bei der Eröffnung

Das 19. Weinstraßenfest mit Gewerbeschau in Eppingen-Kleingartach hat den Bürgerinnen und Bürgern gewohnt viel geboten. Mit einem bunten und vielseitigen Programm wurde allen Besuchern ein vielfältiges Angebot unterbreitet. „Das ist insbesondere dem Vorsitzenden des Handels- und Gewerbevereins Dieter Keppler und Ortsvorsteher Friedhelm Ebert zu verdanken“, würdigte Friedlinde Gurr-Hirsch im Rahmen der Eröffnung die umfangreiche Vorarbeit der beiden Kleingartacher Urgesteine. „Ohne ihr ehrenamtliches Engagement und das vieler Mitbürgerinnen und Mitbürger würde es das Weinstraßenfest nicht schon seit so vielen Jahren geben“.
 
Der Erfolg des Straßen- und Gewerbefestes ist aber auch auf die örtlichen Strukturen zurückzuführen. „Die Art und Weise, wie in Eppingen mit den Ortsteilen und vor allem mit der Institution Ortschaftsrat umgegangen wird, ist vorbildlich. Es bewährt sich immer wieder, dass die Ortschaftsräte eigene Zuständigkeiten haben und insbesondere das örtliche Kulturleben organisieren“, betonte Friedlinde Gurr-Hirsch.
 
Die Landtagsabgeordnete besucht oft Leistungsschauen in ihrem Wahlkreis. Diese sind ihrer Meinung nach gerade für den Mittelstand von großer Bedeutung. „Dadurch haben kleine und mittlere Betriebe die Möglichkeit, sich vor Ort einem größeren potentiellen Kundenkreis zu präsentieren“, so Gurr-Hirsch. Im Gegenzug erhielten die Besucherinnen und Besucher einen umfassenden Überblick über das Leistungsangebot der lokalen Unternehmen und können diese bei anstehenden Aufträgen berücksichtigen. „Global denken und lokal handeln lautet die Devise. Die Nahversorgung kann langfristig nur durch regelmäßige Einkäufe bei lokalen Anbietern gesichert werden“, hob die CDU-Politikerin hervor.

Für eine gute Infrastruktur von Gemeinden im ländlichen Raum ist eine gute hausärztliche Versorgung unabdingbar. Friedlinde Gurr-Hirsch forderte in diesem Zusammenhang dazu auf, neue Wege zu gehen. „Beispielsweise muss in kleineren Gemeinden auch die Einrichtung von Hausarztgemeinschaftspraxen in Betracht gezogen werden. Unter den Medizinabsolventen gibt es immer mehr Frauen, die gerne in Teilzeit arbeiten“, so Gurr-Hirsch.

MK

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