Wer schiebt später unseren Rollstuhl?

Durch den demografischen Wandel und einer alternden Bevölkerung erhält die Pflegeversorgung in Baden-Württemberg einen immer bedeutenderen Stellenwert. Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen steigt. Bis zum Jahr 2030 wird die Zahl der Altersschwachen in Baden-Württemberg um 100.000 ansteigen. Damit einher geht gleichzeitig ein wachsender Bedarf an Pflegekräften. Vor diesem Hintergrund veranstaltete die Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch zusammen mit dem CDU-Stadtverband Eppingen und der katholischen Sozialstation Eppingen e.V. eine Informations- und Diskussionsveranstaltung. Zu Gast war der Obmann der CDU-Landtagsfraktion in der Enquetekommission „Pflege“ Thaddäus Kunzmann MdL. Thaddäus Kunzmann referierte sehr kompakt über die Arbeit der Kommission und die Herausforderung die Pflege zukunftssicher und generationengerecht zu gestalten.
 
Anschließend hatten die Zuhörerinnen und Zuhörer die Möglichkeit, ihre Fragen sowohl an Thaddäus Kunzmann als auch an die Fachleute, welche als Vertreter von Pflegediensteinrichtungen anwesend waren, zu stellen. Die Enquetekommission „Pflege“ muss Antworten auf die zukünftigen Herausforderungen finden. Deshalb notierte sich Thaddäus Kunzmann auch Sorgen, Anregungen und Kritikpunkte der Bürgerinnen und Bürger. Erfragt wurden aber auch, wie die neuen Ideen und Impulse der Politik, wie zum Beispiel das Projekt der Senioren-Wohngemeinschaften, bei den Pflegefachkräften und der Bevölkerung angenommen werden. „Das Thema Pflege löst großen Diskussionsbedarf aus“, stellte Friedlinde Gurr-Hirsch fest. Dies zeige das große Interesse mit dem die Veranstaltung angenommen wurde.
 

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