Friedlinde Gurr-Hirsch unterstützte vor Ort

Gemeinsam mit dem Landschaftserhaltungsverband des Landkreises Heilbronn sowie Zaberfelder Vereinen, Kindergärten und der örtlichen Grundschule veranstaltete die Gemeinde Zaberfeld bereits den sechsten Landschaftspflegetag. Einsatzgebiet war dieses Jahr insbesondere der Spitzberg in Zaberfeld. Hier wurde der verbuschte obere Weg entlang des Waldrandes, der auch ein beliebter Wanderweg ist, von aufkommenden Gehölzen frei geschnitten. Darüber hinaus wurden einige dort vorhandene Mager- und Trockenrasenstücke von Gehölz befreit, um diesen wichtigen Lebensraum seltener Tier- und Pflanzenarten zu erhalten.
 
Das zweite zentrale Einsatzgebiet befand sich im Schilfbereich unterhalb des Hauptdammes der Ehmetsklinge. Hierbei handelt es sich um einen wertvollen Bestandteil unserer Kulturlandschaft, der zu verbuschen droht, da sich dort verschiedene Gehölze ebenfalls zu stark ausbreiten. Um dies zu verhindern und um die Artenvielfalt der Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten, wurde der Gehölzaufwuchs ebenso wie ein Teil des Schilfs ausgedünnt.
 
Die Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch half mit bei der Arbeit vor Ort und lobte die zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfer, die ihre Arbeitskraft dafür einsetzten, dass wertvolle Lebensräume geschützt werden. „Besonders gefreut haben mich die vielen teilnehmenden Kinder, die vom Naturschutzverein in die Arbeit eingeführt wurden“, betonte Friedlinde Gurr-Hirsch, die selbst Großmama von vier Enkelkindern ist. Es sei außerordentlich wichtig, den Kindern bereits in jungen Jahren die Augen für unsere vielfältige Natur zu öffnen und ihnen die naturgegebenen Zusammenhänge in unserer Kulturlandschaft deutlich zu machen.
 
Der Natur ist nicht geholfen, wenn diese nur sich selbst überlassen wird. „Um die Artenvielfalt der Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten, müssen starke Gehölzaufwüchse und Verbuschungen verhindert werden“, so Gurr-Hirsch, die sich regelmäßig an Landschaftspflegetagen beteiligt. Dadurch werde der heimischen Flora und Fauna die Chance gegeben, sich artgerecht zu entfalten. „Die Zaberfelder haben wieder einmal gezeigt, dass sie sich für ihre Natur vor Ort engagieren und ihnen unsere Kulturlandschaft sehr am Herzen liegt“, hob die Landtagsabgeordnete abschließend hervor.
 
MK

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