Großes Interesse der Bürgerinnen und Bürger am Festredner Guido Wolf MdL

Neujahrsempfänge stärken den Zusammenhalt in den Gemeinden und tragen zu einem guten Miteinander von Bürgerschaft und Verwaltung bei. Daher äußerte sich Bürgermeister Nico Morast gleich zu Beginn des Neujahrsempfangs 2015 sehr erfreut darüber, dass viele Bürgerinnen und Bürger großes Interesse an den anstehenden Vorhaben und Projekten der Kommune zeigten und der Einladung der Gemeinde Massenbachhausen in die örtliche Mehrzweckhalle folgten. Dazu trug sicherlich nicht zuletzt auch Landtagspräsident Guido Wolf bei, der für die diesjährige Festrede gewonnen werden konnte. Er kam sehr gerne in die Kraichgaukommune, um das neue Jahr zu begrüßen und um aktuelle politische Herausforderungen anzusprechen.
 
Guido Wolf ging in seiner Festrede insbesondere auf die zukünftige Rolle der Digitalisierung der Wirtschaft ein. Seiner Meinung nach ist dies ein zentraler Schlüssel dafür, dass Baden-Württembergs starke Wirtschaft auch künftig im globalen Wettbewerb bestehen kann. Einige große Unternehmen im Land hätten die Chancen der Digitalisierung bereits erkannt. Das Thema müsse aber auch in die gesamte Breite des Mittelstandes gebracht werden. „Dafür muss die Landesregierung mehr Geld für die digitale Offensive bereitstellen“, forderte der Landtagspräsident.
 
Darüber hinaus thematisierte Guido Wolf die Bedeutung einer erstklassigen Bildung. „Investitionen in eine gute Bildung sind das A und O, wenn wir unseren hohen Lebensstandard erhalten wollen. Dabei muss wieder die Qualität der Bildung in den Fokus gerückt werden und nicht die Struktur der Bildungslandschaft“, betonte der CDU-Politiker.  Ein wichtiges Anliegen ist ihm auch die Bereitschaft zu lebenslangem Lernen. „Die Beschleunigung der gesellschaftlichen Veränderungen und technischen Entwicklungen in allen Lebensbereichen führt dazu, dass lebenslanges Lernen immer wichtiger wird“, konstatierte Guido Wolf.
 
Im Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern wurde deutlich, dass sie zunehmend unzufrieden mit dem von der grün-roten Landesregierung verursachten Bildungschaos sind. „Deshalb müssen wir gemeinsam dafür kämpfen, dass es ab 2016 wieder ein verlässliche und glaubwürdige Politik in Baden-Württemberg gibt“, hob Friedlinde Gurr-Hirsch im Rahmen des Bürgerempfangs hervor. Dabei äußerten sich auch viele Gäste besorgt zur islamistischen Terrorgefahr. Friedlinde Gurr-Hirsch rief dazu auf, für unsere europäischen Werte einzustehen. „Die Meinungs- und Pressefreiheit ist ein Kernelement unserer demokratischen Kultur. Wir müssen uns unermüdlich für Freiheit und Menschenrechte einsetzen und diese Werte schützen“, so die CDU-Politikerin.
 
MK

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