Drückjagd in Cleebronn

Bericht zum Jagd- und Wildtiermanagementgesetz

Im Rahmen der Drückjagd in Cleebronn traf die Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch auf die teilnehmenden Jägerinnen und Jäger. Unter ihnen der CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Bernd Schellenbauer, der zum Ausklang der Drückjagd in die Riesling-Hütte einlud. Dort berichtete Friedlinde Gurr-Hirsch über das neue Jagd- und Wildtiermanagementgesetz (JWMG) der grün-roten Landesregierung.
 
Das inzwischen verabschiedete Gesetz sorgt landesweit für sehr viel Unruhe und heftige Kritik. Besonders auf Druck des Landesjagdverbandes und der CDU-Landtagsfraktion wurde der erste Gesetzesentwurf zum JWMG vom Februar 2014 nochmals überarbeitet und in zahlreichen Punkten entschärft. „Der Gesetzgeber kam einigen Forderungen der Landwirte, Jagdgenossenschaften und anderer Verbände und Organisationen in gewissem Umfang entgegen. Dennoch bleibt festzuhalten, dass durch das JWMG massiv in die Eigentumsrechte der Jagdrechtsinhaber eingegriffen wird und diese, wie auch die Jagdausübungsberechtigten, in ihrer Eigenverantwortung deutlich eingeschränkt werden. Auch die Zielvorgaben einer Entbürokratisierung und einer verstärkten Praxisorientierung werden verfehlt“, hob Friedlinde Gurr-Hirsch hervor. Die Ausrichtung des JWMG nach wissenschaftlichen Erkenntnissen bleibe ebenfalls umstritten.
 
Nach Meinung der CDU-Landtagsfraktion verkompliziert das neue JWMG die Jagdausübung in der Praxis noch stärker und schränkt die Jägerinnen und Jäger in ihrem eigenverantwortlichen Handeln zu sehr ein. „Daher werden es die CDU-Abgeordneten im Falle eines Regierungswechsels im Jahre 2016 auf den Prüfstand stellen“, versprach die Landtagsabgeordnete abschließend.
 
MK

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