Lichterzünden in der ehemaligen Synagoge Heinsheim

„Ich freue mich, dass das Chanukka-Fest auch in meinem Wahlkreis zu einem festen Bestandteil im Jahreslauf wird“, betonte die Landtagsabgeordnete anlässlich des feierlichen Lichterzündens in der ehemaligen Synagoge in Heinsheim Mitte Dezember. Das jüdische Chanukka-Fest fällt in diesem Jahr mit dem christlichen Weihnachtsfest zusammen. Es dauert acht Tage und ist ein jährlich gefeiertes jüdisches Fest zum Gedenken an die Wiedereinweihung des zweiten Tempels (des Serubbabelischen Tempels) in Jerusalem im Jahr 164 vor Christus.
 
Wie bereits im vergangen Jahr, lud der „Freundeskreis Ehemalige Synagoge Heinsheim e.V.“ alle Mitbürgerinnen und Mitbürger zum festlichen Lichterzünden ein. Dies vollführte Rabbiner Shaul Friberg aus Heidelberg. Zwei Ensembles der Städtischen Musikschule Heilbronn übernahmen unter der Leitung von Matthias Schwarzer die musikalische Umrahmung. „Den festlichen Abschluss des Abends bildete ein traditionelles Chanukka-Essen, das der Freundeskreis freundlicherweise für die Gäste ausrichtete“, lobte Friedlinde Gurr-Hirsch begeistert.   
 
Der Chanukka-Leuchter, auch als Menora bezeichnet, ist in der Regel ein neunarmiger goldener Leuchter. Das neunte Licht ist der Diener (hebräisch Schamasch) - nur mit diesem dürfen die anderen angezündet werden, nachdem die notwendigen Segen (hebräisch Brachot) gesprochen wurden. „Chanukka ist wie Weihnachten primär ein häusliches Fest, an dem sich die Familien mit Freunden zu ausgelassenen Feiern treffen und die Kinder Geschenke und Süßigkeiten bekommen“, so Gurr-Hirsch.
 
MK

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