Pfadfinder überreichen Friedenslicht an den Landtag

Frieden schätzen und schützen ist unser aller Aufgabe

Bereits zum vierten Mal kam das jedes Jahr an der Geburtsstätte Jesu in Bethlehem entzündete Friedenslicht im Landtag von Baden-Württemberg an. In der Mittagspause der letzten Plenarsitzung vor Weihnachten übergaben Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus dem Südwesten das Friedenssymbol an die Mitglieder des Landtages. „Frieden schätzen und schützen ist gerade vor dem Hintergrund der aktuell sehr zahlreichen Krisen und Konflikte in der Welt eine Aufgabe, die uns alle etwas angeht“, betonte die stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Friedlinde Gurr-Hirsch im Rahmen des besinnlichen Empfangs im Interimsplenarsaal.   
 
Die Aktion Friedenslicht gibt es sein 1986 und geht auf eine Initiative des österreichischen Rundfunks zurück. Das in Bethlehem entzündete Licht kommt per Flugzeug nach Wien. Von dort nehmen es Pfadfinderinnen- und Pfadfinderdelegationen aus Europa und Amerika nach einer feierlichen Aussendungsfeier mit in ihre Heimatregionen.
 
„Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder sind ein wichtiges Vorbild. Sie machen deutlich, dass wirklich jeder einen Beitrag zu einem friedlichen Miteinander leisten kann“, so Gurr-Hirsch. Das Friedenslicht mahne die Landtagsabgeordneten, sich für Völkerverständigung einzusetzen und Schwachen beizustehen. „Unserer Erde ist auch im zu Ende gehenden Jahr 2014 kein friedvoller Ort“, hob die Landtagsabgeordnete hervor. In vielen Regionen herrsche leider Intoleranz, Hass und Gewalt. Dies müsse überwunden werden.
 
MK
 

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