Friedlinde Gurr-Hirsch empfiehlt Teilnahme am Wettbewerb

Die Erforschung und Darstellung der Heimat stoßen im deutschen Südwesten seit mehr als 200 Jahren auf breites Interesse und haben bedeutende Ergebnisse hervorgebracht. Daran waren neben den Fachwissenschaftlern in großer Anzahl stets auch Laien aus allen Berufen und Bevölkerungsgruppen beteiligt. Diese Tradition wird in Baden-Württemberg bis heute auf vielfältige Weise weitergeführt. „Heimat ist ein Teil unserer kulturellen Identität. Vermehrte Kenntnis und vertieftes Verstehen der Heimat sind wichtige Bausteine zur Identitätsfindung“, betont die Vorsitzende des Arbeitskreises Heimatpflege im Regierungsbezirk Stuttgart Friedlinde Gurr-Hirsch anlässlich der aktuellen Ausschreibung zum 34. Landespreis für Heimatforschung 2015. Mit dieser Auszeichnung werden seit 1982 jährlich beispielhafte wissenschaftliche Leistungen von Bürgerinnen und Bürgern gewürdigt, die sich ehrenamtlich mit einem Gebiet der Heimatforschung befassen, das außerhalb ihrer fachlichen Ausbildung und ihrer Berufswelt liegt.
 
Ziel der Preisverleihung ist es, die Vielfalt örtlicher und regionaler Traditionen gerade in einem zusammenwachsenden Europa bewusst zu machen. „Die Erforschung der Heimat, ihrer Traditionen und gesellschaftlichen Zusammenhänge soll besonders der jungen Generation dabei helfen, in Toleranz die Heimat anderer zu achten“, so Gurr-Hirsch.
 
Die Vorsitzende des Arbeitskreises Heimatpflege im Regierungsbezirk Stuttgart würde sich über viele Teilnehmer und über ein großes Interesse aus dem Wahlkreis Eppingen am landesweiten Wettbewerb sehr freuen. Für weitere Informationen steht Ihnen Renate Spegel aus dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg unter der Telefonnummer 0711 / 279 3144 oder der E-Mailadresse heimatforschungspreis@mwk.bwl.de sehr gerne zur Verfügung.
 
MK

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