Die Kreisverbandsjugendorchester Rhein-Neckar und Heilbronn begeisterten die Zuhörerschaft

Bereits zum dritten Mal veranstaltete das Verbandsjugendorchester (VJO) des Blasmusikkreisverbands Heilbronn gemeinsam mit einem gleichartigen Auswahlorchester eines anderen Blasmusikkreisverbands ein Doppelkonzert. In diesem Jahr begrüßten die Unterländer das Verbandsjugendorchester Rhein-Neckar in Heilbronn. Unter dem Motto „United Music III“ begeisterten die beiden Orchester fast 1000 Besucherinnen und Besucher in der Heilbronner Harmonie. „In der 37-jährigen Geschichte des VJO war dies gewiss eines der am besten besuchten Konzerte“, freute sich die Vorsitzende des Blasmusikkreisverbands Heilbronn Friedlinde Gurr-Hirsch über so viel Zuspruch.
 
Bei einem sehr abwechslungsrechen Programm gestalteten die jungen Musiker aus dem Rhein-Neckar-Kreis unter dem engagierten und qualifizierten Dirigat von Simone Volz den ersten Teil des Abends. Sie präsentierten die Stücke „Winterland“ von Kees Vlak, „The Seasons“ von Philip Sparke und zum Abschluss „Kyrill“ von Otto M. Schwarz. Mit dieser Komposition beschrieb der österreichische Komponist seine Eindrücke und Gefühle während des Jahrhundert-Orkans von 2007, an den die Musikerinnen und Musiker durch interessante Klangeffekte erinnerten.
 
Der sich anschließende Auftritt des VJO vermochte diese erstklassige Leistung des Rhein-Neckar-Orchesters noch zu steigern. Die Heilbronner begannen mit der feierlichen „Ouvertüre 1812“ von Peter Tschaikowski und setzten ihr herausragendes Konzert mit Mario Bürkis „Brand von Bern“ fort. Danach folgte „Bonaparte“, wiederum von Otto M. Schwarz. „Unter der musikalischen Leitung von Dirigent Peter Pfeiffer sind die Heilbronnern über sich hinausgewachsen“, lobte Friedlinde Gurr-Hirsch den Auftritt des Jugendorchesters.
 
Zum fulminanten Finale spielten beide Orchester gemeinsam auf. Es gab es zwei umjubelte Zugaben und mehrmals stehende Ovationen für die Blasmusiker und dieses besondere Konzert.
 
Das VJO ist das Vorzeigeorchester der Unterländer Jugendblasmusik. „Doch nicht nur das. Es handelt sich dabei auch um einen Fundus an aktiven Musikerinnen und Musikern, aus dem sich später häufig die Leistungsträger der Vereine akquirieren“, betonte Friedlinde Gurr-Hirsch. Sie ist sehr erfreut darüber, dass im VJO nicht nur die musikalische Bildung im Mittelpunkt steht, sondern darüber hinaus auch die sozialen Kompetenzen der jungen Leute gefördert werden. „Die Musikerinnen und Musiker sind für die Organisation und Durchführung ihrer Konzerte größtenteils selbstverantwortlich und haben dies in diesem Jahr sehr souverän geleistet“, so Gurr-Hirsch.
 
MK

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