Friedlinde Gurr-Hirsch lobte Weitsicht

„Die Beschleunigung der gesellschaftlichen Veränderungen und technischen Entwicklungen führt auch im Bereich der Landwirtschaft dazu, dass lebenslanges Lernen immer wichtiger wird. Die Ausbildung der Menschen im ländlichen Raum ist von großem Gewicht für die Zukunft unseres Landes“, betonte die Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Eppinger Ortsvereins des Verbands Landwirtschaftlicher Fachbildung Baden-Württemberg e.V. (vlf).  
 
Landesweit hat der vlf rund 40.000 Mitglieder und zählt damit zu den größten landwirtschaftlichen Bildungsnetzwerken. Der vlf befasst sich insbesondere mit der Aus- und Weiterbildung im Agrarbereich. Er unterstützt seine Mitglieder, die in Land-, Forst- und Weinwirtschaft oder im Gartenbau sowie der ländlichen Hauswirtschaft tätig sind“, hob die frühere Landwirtschaftsstaatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch hervor. Darüber hinaus vertrete der vlf die politischen Interessen seiner Mitglieder, nehme Einfluss auf politische Diskussionen und widme sich der Pflege von Kultur und Brauchtum im ländlichen Raum. „Dabei war die Arbeit des vlf stets von großer Weitsicht geprägt. Gerade in der Landwirtschaft gab es in den letzten 100 Jahren sehr viele Fortschritte. Dies wäre ohne entsprechende Weiterbildungsmaßnahmen nicht möglich gewesen“, konstatierte die CDU-Politikerin.
 
In ihrem Grußwort dankte die Landtagsabgeordnete vor allem den zahlreichen Ehrenamtlichen, die vor Ort die Weiterbildung organisieren und sich für die Kooperation mit anderen Verbänden und Organisationen einsetzen. „Der vlf trägt wesentlich zur Persönlichkeitsentfaltung, zum beruflichen Erfolg, zur wirtschaftlichen Stabilität und zur kulturellen Identität der Menschen im ländlichen Raum bei. Ohne den unermüdlichen Einsatz von zahlreichen ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürgern wäre dies nicht möglich“, so Gurr-Hirsch. Den dadurch erzielten Zusammenhalt in der Landwirtschaft gelte es zu erhalten und zu pflegen, gerade weil die besondere und höchst anerkannte gesellschaftliche Gruppe der Landwirte immer kleiner werde.
 
MK

Nach oben