Gurr-Hirsch besuchte Antoniusstift

Fachgespräch zur Situation der Altenpflege

Am 1. Juni dieses Jahres übernahm Rosemarie Achtermann die Leitung des Antoniusstifts in Bad Rappenau. Die Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch besuchte die neue Pflegeheimleiterin, um mit ihr über aktuelle Herausforderungen in der Pflege zu diskutieren und Anregungen für ihre politische Arbeit in Stuttgart mitzunehmen.
 
Rosemarie Achtermann ist gelernte Altenpflegerin und kann auf eine vielseitige Karriere zurückblicken. „Sie ist eine erfahrene Fachfrau, die auch schon vor ihrem Jobantritt in Bad Rappenau Führungspositionen inne hatte und ihre Profession bei privaten, öffentlichen sowie kirchlichen Trägern erlernte“, lobte Friedlinde Gurr-Hirsch die neue Leiterin des Antoniusstifts.
 
Das Pflegeheim ist zu 88 Prozent ausgelastet. Da es in Bad Rappenau ein Überangebot an Pflegeplätzen gibt, ist dies ein sehr guter Wert. Dies hängt sicherlich auch mit der vorbildlichen Ausstattung des Antoniusstifts und den zahlreichen Bewegungsmöglichkeiten zusammen. Damit eine noch bessere Positionierung am Markt möglich ist, möchte Rosemarie Achtermann die gute Qualität des Hauses sichern und weiter ausbauen. Dafür ist ihr eine stärkere Vernetzung mit Vereinen und Selbsthilfegruppen ein zentrales Anliegen. Zudem lassen sich ihrer Meinung nach durch gemeinsame Einrichtungen mit der benachbarten Vesalius-Klinik, die ebenfalls zur RHM Klinik- und Pflegeheimgruppe gehört, zahlreiche Synergieeffekte erzielen.
 
Ein wichtiges Thema des Informationsaustausches war darüber hinaus der zunehmende Fachkräftemangel. Laut einer anerkannten Studie von McKinsey fehlen im Südwesten Deutschlands 500.000 Fachkräfte. „Der Pflegebereich ist davon in besonderem Maße betroffen. Die unregelmäßigen Arbeitszeiten und die häufigen Wochenenddienste halten viele junge Menschen davon ab, einen Beruf im Bereich Altenpflege zu ergreifen“, so Gurr-Hirsch.  
 
MK

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