40-jähriges Jubiläum der DLRG-Ortsgruppe Untergruppenbach

Friedlinde Gurr-Hirsch lobte das Engagement

1974 war Untergruppenbach mit etwa 5.700 Einwohnern eine eher kleine Gemeinde, die aus sechs Teilorten bestand. Trotzdem baute die Gemeinde für die Einwohnerinnen und Einwohnern ein Freibad mit 50m Schwimmerbecken, großem Nichtschwimmerbecken und großem Kinderbereich. Dies nahm Fred Rauch zum Anlass, gemeinsam mit interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürgern eine DLRG-Ortsgruppe zu gründen. Diese besteht bis heute und konnte beim 40-jährigen Jubiläum auf ein sehr aktives Vereinsleben zurückblicken. Dazu zählen neben der originären Ausbildung zu Leistungsscheinen und Bootsführerscheinen insbesondere Anfängerschwimmkurse. „Diese Ausbildung ist nach wir vor sehr wichtig“, konstatierte die Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch im Rahmen der Jubiläumsfeier.
 
Eine von der CDU-Abgeordneten Mitte des Jahres 2014 initiierte parlamentarische Anfrage an die Landesregierung offenbarte, dass immer mehr Kinder und Jugendliche in Baden-Württemberg nicht schwimmen können. „Dies liegt insbesondere auch daran, dass dem Schwimmunterricht in den Grundschulen zu wenig Raum eingeräumt wird“, betonte Friedlinde Gurr-Hirsch. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden der DLRG-Ortsgruppe Untergruppenbach Wolfgang Waldthaler fordert sie, dass Schwimmen zu einem verpflichtenden Lern- und Lehrinhalt des Sportunterrichts in Baden-Württemberg wird. Dies müsse in den neuen Bildungsplänen berücksichtigt werden.Durch die zunehmende Ganztagesschulung bietet sich darüber hinaus in Zukunft eine Ausweitung der Zusammenarbeit zwischen den Grundschulen und dem DLRG an.„Schwimmen ist ein wichtiger Bestandteil unserer Kultur. Diese Fähigkeit gilt es auch zukünftig zu erhalten und zu fördern. Tödliche Schwimmunfälle, die in der letzten Zeit leider häufiger zu beklagen waren, müssen verhindert werden“, hob die Landtagsabgeordnete hervor. Sie dankte dem DLRG-Untergruppenbach für das langjährige großartige ehrenamtliche Engagement. „Sicher wird die DLRG-Ortsgruppe auch weiterhin ihren festen Platz im Gemeindeleben und bei seinen gemeinnützigen Aktionen behalten und möglicherweise sogar noch ausbauen“, so die CDU-Politikerin.
 
MK

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