Ortsumfahrung Wüstenhausen

Spatenstich

Viele Jahrzehnte mussten die Bürgerinnen und Bürger von Wüstenhausen und Umgebung auf die dringend notwendige Ortsumfahrung warten. Bereits im Jahre 1974 wurde im Zusammenhang mit der damaligen Flurbereinigung die Idee einer Umgehungsstraße geboren. „Erfreulicherweise geht diese Phase nun zu Ende“, freute sich die Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch anlässlich des Baubeginns der neuen Ortsumfahrung Anfang November.
 
Die Straßenbaukosten der etwa 1.300 Meter langen Trasse liegen bei etwa 1,6 Millionen Euro. Hinzu kommen Kosten für die Begrünung, Wasserleitungen und den Lärmschutz. Da es sich hierbei um eine Kreisstraße handelt, ist der Landkreis für den Neubau der Ortsumfahrung zuständig. Die Gemeinde Ilsfeld trägt dennoch insgesamt 700.000 bis 800.000 Euro der anfallenden Kosten.
 
Durch die steigenden Verkehrszahlen und die Zunahme des Schwerlastverkehrs wurde die Ortsdurchfahrt von Wüstenhausen in den letzten Jahren immer stärker frequentiert. Im Durchschnitt fahren täglich 7.000 Fahrzeuge durch den kurvenreichen Ilsfelder Teilort, mit steigender Prognose. Dazu tragen insbesondere auch die Ilsfelder Gewerbegebiete bei, die in den letzten Jahren stark ausgebaut wurden. „Daher war der Spatenstich für Wüstenhausen ein historisches Ereignis. Der Bau der Ortsumfahrung ist eine einmalige Chance, die Wohn- und Lebensqualität des Ortes erheblich zu steigern“, so Gurr-Hirsch, die davon ausgeht, dass Wüstenhausen durch die Umgehungsstraße zu 95 Prozent vom Verkehr entlastet wird.   
 
MK

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