Friedlinde Gurr-Hirsch vor Ort in der Steinbeis-Realschule

 

„Die baden-württembergischen Realschulen sind das Rückgrat des differenzierten Schulsystems. Sie sind Aufsteigerschulen, die bei der Bevölkerung ein sehr hohes Ansehen genießen“, hob die Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch im Rahmen eines Vor-Ort-Besuchs in der Steinbeis-Realschule in Ilsfeld hervor. Dabei tauschte sie sich mit Rektor Michael Wohland über die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen der Realschule aus.
 
Die Landtagsabgeordnete lobte die seit Jahrzehnten bewährte Schulart. Sie ist davon überzeugt, dass die Schülerinnen und Schüler an der Realschule durch individuelle Förderung und die bewährte Kombination von Theorie und Praxis ideal auf das Leben vorbereitet werden. „Jedes Kind und jeder Jugendliche ist anders. Um den Schülerinnen und Schülern die beste Förderung zu ermöglichen, brauchen wir im Bildungswesen weiterhin Differenzierung“, forderte Friedlinde Gurr-Hirsch, die gemeinsam mit ihren CDU-Landtagskollegen für die Beibehaltung der Realschule kämpft. „Wir werden uns für den Erhalt dieser leistungsstarken Schulart einsetzen“, bestätigte Friedlinde Gurr-Hirsch.
 
Darüber hinaus wurde insbesondere die Integration von Flüchtlingen thematisiert. Dies gelingt nach Aussage von Michael Wohland in den Bildungseinrichtungen umso besser, je jünger die ankommenden Kinder und Jugendlichen sind. Wichtigste Voraussetzung für eine gelingende Integration sei dabei der Erwerb der deutschen Sprache. „In Ilsfeld werden den syrischen Kindern, aber auch Immigrantenkindern aus anderen Nationen im Rahmen eines so genannten „Sprachbades“ über die Dauer von sechs Monaten Deutschkenntnisse vermittelt“, betonte Friedlinde Gurr-Hirsch, die auch Mitglied im Integrationsausschuss des Landtages ist. „Wir müssen uns um die zu uns kommenden Syrerinnen und Syrer intensiv kümmern und dürfen vor allem die leidgeplagten Kinder nicht alleine lassen“, so die CDU-Politikerin. Viele der Vertriebenen seien nach unmenschlichen Fluchtstrapazen körperlich, finanziell und emotional am Ende.
 
MK

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