Gemeinsamer Besuch der beiden Landtagsabgeordneten Gurr-Hirsch und Kößler

Da die Mittel der öffentlichen Hand nicht ausreichten, um das historisch wertvolle und architektonisch schöne Bahnhofsgebäude in Sulzfeld zu sanieren, gründeten einige Bürgerinnen und Bürger eine Genossenschaft. Deren Ziel war es, den baufälligen Bahnhof neu herzurichten und zu beleben. „Dies ist ihnen hervorragend gelungen. Der Sulzfelder Bürgerbahnhof ist ein hervorragendes Beispiel dafür, was bürgerschaftliches Engagement und gelebte Bürgerbeteiligung vollbringen können“, betonten die Landtagsabgeordneten Friedlinde Gurr-Hirsch und Joachim Kößler bei einem gemeinsamen Vor-Ort-Besuch mit der Sulzfelder Bürgermeisterin Sarina Pfründer.
 
Dank unzähliger Arbeitsstunden zahlreicher ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer sowie durch die Unterstützung örtlicher und regionaler Handwerker ist aus dem denkmalgeschützten, aber nutzlos vor sich hin rottenden Gebäude ein Schmuckstück für die Kraichgaugemeinde geworden. Dazu trug auch das allzeit bewährte Förderprogramm ELR bei. In einem historischen und edlen Ambiente können nun Familienfeiern, Firmen- oder Vereinsfeste, Tagungen oder Präsentationen abgehalten werden. Die Gäste erwartet eine perfekt eingerichtete Vorführküche, in der die eigenen Kochkünste frei entfaltet werden können. Außerdem können in der ebenfalls neu eingerichteten Vinothek Weinproben und Weinverkostungen veranstaltet werden. „Damit wird die jahrhundertealte Tradition des Sulzfelder Weinbaus geehrt“, freuten sich die beiden Landtagsabgeordneten. Ihrer Meinung nach stellt eine funktionierende Gastronomie das Herz einer Gemeinde dar.   
 
Der Sulzfelder Bürgerbahnhof zeigt, dass Baden-Württembergs größter Trumpf das ehrenamtliche Engagement seiner Bürgerinnen und Bürger ist. „Die Menschen im Südwesten bringen sich ein und übernehmen Verantwortung für das Gemeinwesen. Mehr als 40 Prozent der Baden-Württemberger üben mindestens ein Ehrenamt aus. Das ist mehr als in jedem anderen Bundesland“, konstatierten Friedlinde Gurr-Hirsch und Joachim Kößler abschließend.
 
MK

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