Symposium zum Thema Schwimmförderung

Friedlinde Gurr-Hirsch vor Ort in Obersulm

Aus Sorge um die Schwimmfähigkeit der Kinder und Jugendlichen veranstaltete die BürgerStiftung Obersulm in der Alten Kelter in Obersulm-Eichelberg ein Podiumsgespräch mit zahlreichen Schwimmexperten. Mit dabei war die Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch. Durch eine parlamentarische Anfrage zum Schwimmunterricht im Mai dieses Jahres brachte sie in Erfahrung, dass immer mehr junge Menschen in Baden-Württemberg nicht schwimmen können. „Dies liegt insbesondere auch daran, dass dem Schwimmunterricht in den Grundschulen zu wenig Raum eingeräumt wird“, betonte Friedlinde Gurr-Hirsch im Rahmen der Veranstaltung. Gemeinsam mit dem ebenfalls anwesenden Landesvorsitzenden des Deutschen Sportlehrerverbands Heinz Frommel fordert sie, dass Schwimmen zu einem verpflichtenden Lern- und Lehrinhalt des Sportunterrichts in Baden-Württemberg wird. Dies müsse in den neuen Bildungsplänen berücksichtigt werden. „Ich rufe die Landesregierung dazu auf, hierfür die sächlichen Mittel zur Verfügung zu stellen und die Lehrerschaft entsprechend auszubilden“, so die CDU-Politikerin.
 
Für die Landtagsabgeordnete ist Schwimmen Lebensqualität. Daher begrüßt und lobt sie das Förderangebot der BürgerStiftung Obersulm, Schwimmunterricht zu ermöglichen, ausdrücklich. Landesweit müsse aber dringend mehr getan werden. Friedlinde Gurr-Hirsch ist es ein wichtiges Anliegen, dass bis zum Ende der Grundschulzeit, möglichst alle Kinder schwimmen können. „Dem Missstand, dass derzeit teilweise nur 20 Prozent der Schüler, die auf weitergehende Schulen gehen, schwimmen können, muss dringend entgegengewirkt werden“, so die engagierte Abgeordnete.
 
MK

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