Vor-Ort bei Schenker Deutschland AG in Ilsfeld

Im Rahmen ihrer regelmäßigen Vor-Ort-Gespräche bei Unternehmen in ihrem Wahlkreis besuchte die Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch das Logistikzentrum der Firma Schenker Deutschland AG in Ilsfeld. Begleitet wurde sie dabei von der Vorsitzenden der MIT Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung des CDU-Kreisverbands Heilbronn Doris Stempfle sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern. Sie wurden vor Ort von Stephan Hald, dem Leiter der Geschäftsstelle Land/Logistik, empfangen. Er führte die Gäste durch das Logistikzentrum und stand anschließend gemeinsam mit der Betriebsratsvorsitzenden Ingrid Schüttler für einen intensiven Gedankenaustausch zur Verfügung.
 
Ein wichtiges Thema des Gesprächs war die Mitarbeiterbeteiligung, die beim Unternehmen Schenker sehr vorbildlich ist. „Hinzu kommen ergonomische Arbeitsplätze, die Bezahlung nach Tarif, modern eingerichtete Sozialräume sowie ein Eltern-Kind-Büro. Angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels sind solche „Soft Wellness Einrichtungen“ besonders wichtig, um die gut qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möglichst dauerhaft im Unternehmen zu halten“, lobte Friedlinde Gurr-Hirsch.
 
Darüber hinaus ging es beim Gesprächsaustausch um Einsparungen beim Kohlenstoffdioxidausstoß. Dies wird bei der Schenker AG vor allem durch ausgefeilte Bündelung von Verkehren erreicht. Vorbildliches Ziel des Unternehmens sei es, aus Kosten- und Umweltschutzgründen Leerfahrten gänzlich zu vermeiden. „Vor dem Hintergrund der globalen Erderwärmung müssen wir auch in Deutschland bei explodierendem Verkehr noch mehr dafür tun, um die Kohlenstoffdioxidemissionen zu senken“, so die Landtagsabgeordnete.
 
Das neue Logistikzentrum eröffnete erst vor knapp fünf Monaten seine Pforten. Die Schenker Deutschland AG, die eine einhundertprozentige Tochter der Deutschen Bahn AG ist, investierte dafür in Ilsfeld rund 27 Millionen Euro. Über 300 Mitarbeiter sowie rund 40 Auszubildende arbeiten auf dem etwa 60.000 Quadratmeter großen Gelände. Hinzu kommen 120 LKW-Fahrer, bei denen es aktuell allerdings einen Engpass gibt. Im Rahmen der Wirtschaftskrise im Jahr 2009 mussten viele LKWs stillgelegt und Fahrer entlassen werden. Diese Mitarbeiter fehlen heute, weshalb der Bedarf mittlerweile vorwiegend aus Osteuropa und Spanien gedeckt wird.
 
MK
 

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