"Die kommunale Integrationsarbeit ist und bleibt eine wichtige gesellschaftliche Herausforderung"

Gemeinsame Stellungnahme der drei CDU-Landtagsabgeordneten im Stadt- und Landkreis Heilbronn Friedlinde Gurr-Hirsch, Dr. Bernhard Lasotta und Alexander Throm

Den Landtagsabgeordneten Friedlinde Gurr-Hirsch, Dr. Bernhard Lasotta und Alexander Throm ist die Integrationsarbeit in den einzelnen Städten und Gemeinden in der Region Heilbronn ein wichtiges Anliegen. „Die CDU im Stadt- und Landkreis Heilbronn setzt sich für eine Gesellschaft ein, in der sich jeder unabhängig von seinem sozialen Hintergrund, Geschlecht, seiner Religion, Hautfarbe oder Herkunft unter Beachtung seiner Verantwortung für das Gemeinwesen selbst verwirklichen kann“, betonen Friedlinde Gurr-Hirsch, Dr. Bernhard Lasotta und Alexander Throm anlässlich der Beantwortung ihrer parlamentarischen Anfrage zu den Integrationsmaßnahmen- und mittel im Stadt- und Landkreis Heilbronn. Ziel müsse es sein, unsere Region durch die dauerhaft hier lebenden Menschen mit Migrationshintergrund zu bereichern. „Wir wollen keine Parallelgesellschaften, sondern eine hohe Lebensqualität für alle Menschen im Stadt- und Landkreis Heilbronn“, konstatieren die drei Landtagsabgeordneten.
 
Integration geschieht ihrer Meinung nach vor Ort in den Städten und Gemeinden. „Die kommunalen Verantwortlichen wissen am besten, wo es Integrationsbedarf gibt und für welche Projekte und Maßnahmen öffentliche Mittel sinnvoll eingesetzt werden“, so Gurr-Hirsch, Dr. Lasotta und Throm. So trage beispielsweise die Integrations- und Seniorenstelle in Eppingen seit 2011 dazu bei, dass die dort ansässigen Bürger mit Migrationshintergrund eine auf ihre Bedürfnisse ausgerichtete Anlauf- und Beratungseinrichtung haben, die konkrete Integrationsangebote vermittelt und über das ganze Jahr einzelne größere und kleinere Veranstaltungen zum Thema Integration organisiert. Ebenso beispielhaft sei das Projekt „Kuselbi“ in Neckarsulm. „Hier werden in kultursensiblen Elternbildungsgruppen Wege und Möglichkeiten aufgezeigt, wie mehrsprachig aufwachsende Kinder schon in frühen Jahren beim Erlernen der Deutschen und der Muttersprache alltagsorientiert unterstützt werden können“, lobt Dr. Bernhard Lasotta die Integrationsarbeit in der größten und wirtschaftlich wichtigsten Stadt des Landkreises. „Darüber hinaus gibt es sehr viele weitere interessante und sinnvolle Maßnahmen im Stadt- und Landkreis Heilbronn, weshalb wir mit dieser Anfrage nicht nur einen aktuellen Überblick schaffen wollten, sondern auch dazu beitragen wollen, dass die Kommunen weiterhin voneinander lernen“, betonen Friedlinde Gurr-Hirsch, Dr. Bernhard Lasotta und Alexander Throm.
 
Beim Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund und beim Anteil der ausländischen Bevölkerung bestehen große Unterschiede zwischen den einzelnen Kommunen in der Region. Den höchsten Bevölkerungsanteil mit Migrationshintergrund hat der Stadtkreis Heilbronn mit 44,1 Prozent, gefolgt von Neckarsulm mit 42,6 Prozent. Am niedrigsten ist der Anteil der ausländischen Bevölkerung in Wüstenrot, wo dieser Wert 3,3 Prozent beträgt. Dies birgt verständlicherweise unterschiedliche Herausforderungen und Ansätze. „Deshalb muss die Landesregierung, damit die Integration überall gelingt und alle hier dauerhaft lebenden Menschen unsere Gesellschaft als Verantwortungsgemeinschaft begreifen, einen Ordnungsrahmen setzen und die Kommunen bei ihrer Integrationsarbeit entsprechend unterstützen“, fordern die drei CDU-Politiker.
 
MK

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