Delegation aus North Carolina

Austauschgespräche in Stuttgart

„Sich über Staatsgrenzen hinweg über neue Herausforderungen und Konzepte auszutauschen, wird insbesondere vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Globalisierung auch für die Politik immer wichtiger“, betonte die stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Friedlinde Gurr-Hirsch MdL bei einem Gespräch mit einer Delegation aus North Carolina. Dieser gehörten unter anderem Senatoren sowie Mitglieder des Repräsentantenhauses an. Es handelte sich um US-amerikanische Multiplikatoren, die im Rahmen eines so genannten „Outreach-Programms“ der Universität von North Carolina Deutschland besuchen. Ziel der Reise ist es, die staatenübergreifende Verständigung zu stärken, über die jeweiligen Länder zu lernen und Kooperationen aufzubauen.
 
Die Gäste bleiben insgesamt sieben Tage in Deutschland und besuchen Berlin, Stuttgart sowie München. In Stuttgart sind neben den Gesprächen mit Landespolitikern Treffen und Informationsbesuche bei der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, der Universität Stuttgart, dem Fraunhofer Institut sowie dem Unternehmen Festo vorgesehen. „Die Besucherinnen und Besucher aus North Carolina haben sich in Stuttgart ein intensives Zwei-Tage-Programm vorgenommen. Ich bin davon überzeugt, dass sie nicht nur neue Eindrücke und Ideen mit nach Hause nehmen, sondern auch viele interessante neue Bekanntschaften schließen können“, so Gurr-Hirsch.
 
Ein zentrales Gesprächsthema war das Duale Studium. Hier nimmt Baden-Württemberg eine Vorreiterrolle ein. „Wir im Südwesten haben mit der Berufsakademie Baden-Württemberg schon vor 40 Jahren begonnen, die Studierenden durch eine enge Kooperation zwischen Hochschulen und Unternehmen sowie mit wechselnden Theorie- und Praxisphasen, anschaulich und lebensnah auf die Arbeitswelt vorzubereiten“. Mittlerweile wollen viele Staaten diese Form der Ausbildung übernehmen“, hob Friedlinde Gurr-Hirsch hervor.
 
MK

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