Landtagspräsident Guido Wolf MdL im Wildparadies Tripsdrill

Getreu dem Motto „Wolf unter Wölfen“ besuchte der baden-württembergische Landtagspräsident Guido Wolf gemeinsam mit den Abgeordneten Friedlinde Gurr-Hirsch MdL und Eberhard Gienger MdB sowie mehr als 60 interessierten Gästen das Wildparadies Tripsdrill. Dabei ließ es sich Guido Wolf nicht nehmen, dem Wildhüter Roland Werner bei der Fütterung seiner Namensvetter zur Hand zu gehen. Mit einem vollen Eimer Frischfleisch traute sich der Landtagspräsident in das Gehege der sechs europäischen Wölfe.
 
Als „großes Abenteuer“ beschrieb der CDU-Spitzenpolitiker anschließend das Aufeinandertreffen mit den großen Beutegreifern, die schon bald auch im Südwesten wieder heimisch werden könnten. „Baden-Württemberg ist Wolferwartungsland“, hob Guido Wolf mit einem Schmunzeln hervor. Er bewirbt sich derzeit um das Amt des CDU-Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2016.
 
Diese Kandidatur stand nach dem Rundgang durch das Wildparadies in der Wildsau-Schenke des Tierparks im Mittelpunkt. In einer schwungvollen und frenetischen Rede absolvierte Guido Wolf einen umfassenden Parforceritt durch die aktuelle Landespolitik. Von der Schulpolitik über die Haushalts-, Verkehrs- und Infrastrukturpolitik bis hin zur Wirtschafts- und Mittelstandspolitik sprach er beinahe alle Themen an, bei denen die grün-rote Koalition derzeit versagt.
 
Besonders deutliche Kritik übte Guido Wolf an dem von der Landesregierung verursachten Bildungschaos. „Grün-Rot hat unser lange bewährtes und erfolgreiches Bildungssystem auf den Kopf gestellt. Aus rein ideologischen Gründen wurde mit der Gemeinschaftsschule eine neue Schulart geschaffen, die gegenüber allen anderen Schularten bevorteilt wird“, betonte der Landtagspräsident. Dabei habe sich schon in anderen Bundesländern mit Einheitsschulen gezeigt, dass Gleichmacherei der falsche Weg ist. „Da die Menschen erfreulicherweise unterschiedlich sind, brauchen wir weiterhin vor allem ein differenziertes Bildungssystem, in dem alle Schülerinnen und Schüler individuell gefördert werden“, konstatierte Guido Wolf.
 
Die Unzufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger im Land wächst. „Deshalb müssen wir gemeinsam dafür kämpfen, dass es ab 2016 wieder ein verlässliche und glaubwürdige Politik in Baden-Württemberg gibt“, so Friedlinde Gurr-Hirsch, die die Idee zu dieser außergewöhnlichen Veranstaltung hatte und sich über das große Interesse der Besucherinnen und Besucher freute. Ihr Dank galt abschließend nicht nur dem Landtagspräsidenten, der sich auf dieses spezielle Format einließ, sondern insbesondere auch den Eigentümerfamilien Fischer, die den Teilnehmerinnen und Teilnehmern den Eintritt sponserten, dem örtlichen CDU-Gemeindeverbandsvorsitzenden Bernd Schellenbauer für seine Hilfe bei der Organisation sowie den zahlreichen Gästen für ihre vielfältigen politischen Fragen und Anregungen.
 
MK

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