Besichtigung und Weinprobe auf dem Hohrainhof in Talheim mit dem CDU-Landesvorsitzenden Thomas Strobl MdB und der Landtagsabgeordneten Friedlinde Gurr-Hirsch MdL

Damit die Bürgerinnen und Bürger aus erster Hand erfahren konnten, wie sich die Arbeit auf dem Hohrainhof täglich darstellt und welche erstklassigen Produkte dort hergestellt werden, veranstaltete die Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch unter dem Motto „Wir lassen Sie nicht sitzen!“ eine Besichtigung und Weinprobe in der landwirtschaftlichen Außenstelle der Justizvollzugsanstalt Heilbronn. Mit dabei war der CDU-Landesvorsitzende Thomas Strobl, dem die Wertschätzung der Vollzugsbediensteten ein wichtiges Anliegen ist. „Ich habe großen Respekt vor der Arbeit von Polizei- und Justizvollzugsbeamten, die unsere Sicherheit gewähren und viel Hingabe und Geduld im Job benötigen“, betonte der CDU-Spitzenpolitiker beim Rundgang über den Hof.   
 
Die Staatsdomäne Hohrainhof ist seit 1938 eine Außenstelle der Justizvollzugsanstalt Heilbronn. Hier bewirtschaften derzeit 24 verurteilte Straftäter im offenen Vollzug eine rund 100 Hektar große Fläche. Sie kümmern sich um Korn, Zuckerrüben, Kühe und zehn Hektar Weinberge. „Was mit Hilfe von Gefangenen erzeugt wird, kann sich durchaus sehen lassen. Bei der Landesweinprämierung schneidet der Hohrainhof stets gut ab“, hob Friedlinde Gurr-Hirsch hervor. Dafür sorgt seit 2009 auch Karolin Bubeck, die der mehr als 30 Personen zählenden Gruppe gemeinsam mit dem erfahrenen Landwirt Martin Schäfer aus Ilsfeld den Betrieb zeigte und die Weinprobe leitete. „Sie ist die erste und einzige Frau auf dem Hof, strahlt eine natürliche Autorität aus und ist eine exzellente Fachfrau für Justiz, Weinbau und Landwirtschaft“, lobte Friedlinde Gurr-Hirsch die Justizvollzugsbeamte, die in diesem Jahr auch mit überwältigender Mehrheit in den Gemeinderat der Gemeinde Flein gewählt wurde.  
 
Im Rahmen der Weinprobe und eines reichhaltigen Vespers in der ehemaligen Kapelle der Staatsdomäne konnten die Gäste mit Thomas Strobl ins Gespräch kommen und ihm Anregungen, Fragen und Ratschläge für sein politisches Handeln mitgeben. Im Mittelpunkt stand dabei die Bildungsmisere. Der CDU-Landesvorsitzende kritisierte scharf, dass es Grün-Rot in nur drei Jahren Regierungszeit gelang, ein beispielloses bildungspolitisches Chaos zu verursachen. „Es kann nicht sein, dass die Gemeinschaftsschule aus ideologischen Gründen bevorteilt wird und alle anderen Schularten unter der grün-roten Bildungspolitik leiden“, so Strobl. Er will sich nach einer gewonnen Landtagswahl 2016 dafür einsetzen, dass Planbarkeit und Verlässlichkeit wieder zum Markenzeichen des baden-württembergischen Schulwesens werden. Die Anwesenden waren froh über seine klaren Worte und dankten ihm, Friedlinde Gurr-Hirsch sowie Karolin Bubeck für den überaus informativen und genussvollen Nachmittag.
 
MK

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