Verbindung von Stadt und Land

Die Stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende und frühere Staatssekretärin im Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum Friedlinde Gurr-Hirsch MdL nutzte die Ferienzeit, um die diesjährige Landesgartenschau in Schwäbisch Gmünd zu besuchen. Dabei wurde sie von Oberbürgermeister Richard Arnold und dem Geschäftsführer der Landesgartenschau 2008 in Bad Rappenau, Manfred Wenninger, empfangen. Sie informierten die Landtagsabgeordnete über die 25. Auflage der seit 1980 auf Landesebene bestehenden Garten- und Landschaftsausstellung, die bereits Anfang August den 1-Millionsten Besucher willkommen hieß und damit sicherlich außerordentlich erfolgreich abschließen wird.
 
Die Landesgartenschau 2014 in Schwäbisch Gmünd erstreckt sich in 166 Tagen von der historischen Stauferstadt, dem so genannten „Erdenreich“ über ein angrenzendes Waldgebiet hinauf zum knapp 130 Meter höher gelegenen Landschaftspark, der als „Himmelsgarten“ bezeichnet wird. Die Geländeteile sind eng miteinander verbunden und durch ein Murmelspiel wird der Wald vor allem für Kinder und Jugendliche erfahrbar. „Der städtische und der ländliche Bereich der Landesgartenschau in Schwäbisch Gmünd bedingen sich und werden zu einem komplexen System. Die interaktiven Prozesse zwischen Landschaft und Stadtgebiet im Rahmen der Gartenschau ermöglichen eine ausgeprägte Verbindung zwischen Natur und Stadt. Grüner Lebensraum wird für alle erfahrbar“, betonte Friedlinde Gurr-Hirsch.
 
Die Stadt Schwäbisch Gmünd profitiert nachhaltig von diesem bedeutenden Grünprojekt. Im Vorfeld der Landesgartenschau konnten durch Investitionen in Höhe von 38 Millionen Euro viele städtebauliche Defizite beseitigt werden. „Schwäbisch Gmünd wurde damit zu einer der liebenswürdigsten Städte in Baden-Württemberg“, hob die stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende hervor.
 
Für die Landtagsabgeordnete tragen Gartenschauen wesentlich dazu bei, neue städtebauliche Konzepte zu entwickeln. „Für die Besucherinnen und Besucher sind sie unterhaltsam und informativ. Sie bieten einen Überblick über das Schaffen der verschiedenen an Gartengestaltungen beteiligten Berufsgruppen. Gärtner, Landschafts- und Wasserbauer, Pflanzenzüchter, Steinmetze, Ökologen, Landschafts- und Gartenarchitekten, sind hier nur einige exemplarische Nennungen“, so Gurr-Hirsch, die sich vornimmt, auch die zukünftigen Gartenschauen 2015 in Mühlacker, 2016 in Öhringen, 2017 in Bad Herrenalb und 2018 in Lahr weiterhin zu besuchen.
 
Gespannt ist die Landtagsabgeordnete des Wahlkreises Eppingen auf die Gartenschau in Eppingen im Jahr 2021. „Hierfür gilt es jetzt bereits die Weichen in der Kommunalpolitik zu stellen“, mahnte die erfahrene CDU-Politikerin an.
 
MK

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