Friedlinde Gurr-Hirsch vor Ort im Rathaus Abstatt

Um sich über aktuelle Herausforderungen und Projekte in der Gemeinde Abstatt auszutauschen, besuchte die Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch den Abstatter Rathauschef Klaus Zenth. Der 47-jährige Bürgermeister ist seit mittlerweile fast drei Jahren im Amt.
 
Als zentrale Aufgabe wird in der Schozachtalgemeinde die städtebauliche Erneuerung angesehen. Im Rahmen von Sanierungsplänen soll der Ortskern aufgewertet und verschönert werden. „Dies dient der Stärkung der Innenentwicklung und trägt zur Reduzierung der Flächeninanspruchnahme für Siedlungs- und Verkehrszwecke bei“, betonte Friedlinde Gurr-Hirsch.  
 
Weiteres Thema war der Gewerbestandort Abstatt. Die Kommune hebt sich seit einigen Jahren dadurch ab, dass sich die Robert Bosch GmbH auf der Gemeindegemarkung ansiedelte und somit 2000 neue Arbeitsplätze schuf. Dies löste ein enormer Aufschwung für den Ort und die Region aus und verbesserte die Einnahmen von Abstatt nachhaltig, auch wenn in diesem Jahr die Gewerbesteuer nicht in erwartetem Umfang fließt. Durch Auftragsrückgänge in der Solarbranche muss auch die Robert Bosch GmbH Einbußen verzeichnen. Gleichzeitig informierte Bürgermeister Klaus Zenth über die erfolgreiche Ansiedlung von Münzing Chemie. Er freute sich über das neue Unternehmen, das in Abstatt vor allem Produktentwicklung betreiben wird.
 
Darüber hinaus wurden die Kinderbetreuungsangebote angesprochen. In der Gemeinde stehen verschiedene Einrichtungen mit unterschiedlichen Betreuungsformen zur Verfügung. Mit Angeboten zur Regelbetreuung, über verlängerte Öffnungszeiten bis hin zur Ganztagesbetreuung von Kindern von 6 Monaten bis Schuleintritt ist Abstatt vorbildlich aufgestellt. „Dadurch ist Abstatt besonders lebenswert und auch für viele junge Familien sehr attraktiv“, so Gurr-Hirsch.
 
MK

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