Besuch der Beschützenden Werkstätte

Vor-Ort-Gespräch in Heilbronn-Böckingen

„Die Beschützende Werkstätte in Heilbronn-Böckingen trägt in vorbildlicher Art und Weise dazu bei, geistig und körperlich behinderten Menschen eine größtmögliche Selbstbestimmung in der Gestaltung ihres Lebens zu ermöglichen“, betonte die Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch bei ihrem Vor-Ort-Besuch beim Tag der offenen Türe. Um sich über aktuelle Herausforderungen in der Behindertenarbeit zu informieren, besichtigte die CDU-Politikerin die Werkstatträume in Heilbronn-Böckingen und führte mit dem geschäftsführenden Vorstand Pfarrer i.E. Hans-Christoph Ketelhut ein politisches Fachgespräch.
 
Politik für und mit Behinderten ist für Friedlinde Gurr-Hirsch ein wichtiges Handlungsfeld. „Für mich ist es ein zentrales Anliegen von Politik und Gesellschaft, allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern mit Behinderungen eine gleichberechtigte Teilhabe am Leben zu ermöglichen“, hob die CDU-Landtagsabgeordnete hervor. Dies sei ihrer Meinung nach eine langfristige gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die durch den Bund, das Land und die kommunale Ebene unterstützt werden müsse.
 
Friedlinde Gurr-Hirsch setzt sich dafür ein, den Paradigmenwechsel weg von der Fürsorge über die Integration hin zur Inklusion in einem nachhaltigen Prozess konsequent voran zu treiben. „Behinderungen sind Teil der Vielfalt menschlichen Lebens und müssen als solche gesamtgesellschaftlich anerkannt werden“, so die CDU-Politikerin. Sie versprach auch weiterhin dazu beizutragen, die guten Versorgungsstrukturen im Land im Interesse der Mitbürgerinnen und Mitbürger mit Behinderung sachgerecht und zeitgemäß fortzuentwickeln.
 
Die Arbeit der Beschützenden Werkstätten kann laut Friedlinde Gurr Hirsch nicht stark genug gewürdigt werden. „Ich freue mich, dass es der Beschützenden Werkstätte in Heilbronn-Böckingen schon seit ihrer Gründung im Jahre 1967 hervorragend gelingt, Menschen mit Behinderung individuell zu fördern, zu betreuen und zu begleiten“, lobte die Landtagsabgeordnete die Arbeit vor Ort.
 
MK

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