Die letzte männliche Bastion ist längst niedergerissen

Bei herrlichem Stadionwetter gönnten sich die vier CDU-Landtagsabgeordneten Elke Brunnemer, Viktoria Schmid, Jutta Schiller und Friedlinde Gurr-Hirsch einen Nachmittag beim Fußball. Am ersten Maisonntag verfolgten sie im Dietmar-Hopp-Stadion in Sinsheim-Hoffenheim das Fußballspiel der 1. Bundesliga-Damenmannschaft der TSG 1899 Hoffenheim e.V. gegen die SGS Essen e.V..  
 
„Wir leben in einer tollen Zeit, in der es Frauen möglich ist, beruflich, politisch und in ihrer Freizeit ihren Interessen nachzugehen“, betonte die frauenpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion Friedlinde Gurr-Hirsch anlässlich des Stadionbesuchs. Die Unterteilung in klassische Frauen- und Männersportarten sei überwunden und auch der Fußball als letzte männliche Bastion sei längst niedergerissen. „Es ist schön, dass Frauen heutzutage unvoreingenommen und unverkrampft Sportarten betreiben können, die früher nur Männern vorbehalten waren. Teilweise ist der Frauenfußball sogar spannender als der Männerfußball“, so Gurr-Hirsch, die gemeinsam mit ihren CDU-Mitstreiterinnen vor Ort im Stadion ein gutes Spiel des Bundesligisten sah. „Mit dem 2:1 Sieg der 1899-Frauen bin ich sehr zufrieden“, lobte die Landtagsabgeordnete die Leistung der Badener, die erst seit dieser Saison in der 1. Bundesliga spielen.
 
Im Anschluss an das Spiel trafen die CDU-Frauen die Hoffenheimer Torfrau Alisa Vetterlein. Die 25-Jährige hat neben ihrer Fußballkarriere erfolgreich studiert und vor kurzem eine Bachelorarbeit zur Vereinbarkeit von Beruf und Leistungssport geschrieben. „Diese Vereinbarkeit zu ermöglichen, ist der CDU-Landtagsfraktion ein wichtiges Anliegen“, konstatierte Friedlinde Gurr-Hirsch. Anders als viele ihrer männlichen Kollegen, müssen die Spielerinnen Fußball und Studium oder Beruf eng aufeinander abstimmen, da die Fußballkarriere allein nicht ausreicht, um langfristig den Lebensunterhalt zu verdienen.
 
MK

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