Vereint im Kampf gegen Fracking

In einer gemeinsamen Erklärung lehnen Parlamentarier der Landtage Baden-Württemberg und Vorarlberg die Technologien zur Exploration und Förderung von Kohlenwasserstoffen, wie zum Beispiel Schiefergas, in der Bodenseeregion ab. „Wir sind gegen Fracking im Bodensee, vor allem wegen der zu befürchtenden langfristigen Umweltbelastungen und einer möglichen Gefährdung unseres Trinkwassers“, betonte Friedlinde Gurr-Hirsch, die als Vertreterin der CDU-Fraktion bei der Verabschiedung der Erklärung im Rahmen einer Delegationsfahrt ins österreichische Bundesland Vorarlberg teilnahm.
 
Ziel der Landesparlamentarier in Baden-Württemberg und Vorarlberg ist es, die politischen Kräfte gegen Fracking im Bodenseeraum zu bündeln und auf der jeweiligen nationalen und auf EU-Ebene verstärkt dafür zu werben, von dieser Art der Rohstoffgewinnung Abstand zu nehmen. „Der Bodensee darf als Trinkwasserspeicher und Naherholungsraum für Millionen Menschen in Österreich, Deutschland und der Schweiz nicht durch Fracking gefährdet werden“, konstatierte die Landtagsabgeordnete.
 
Die Bodensee-Anrainer haben schon in der Vergangenheit immer wieder mit einer Stimme gesprochen und dadurch für die Region nachhaltige Lösungen umsetzen können. „Gerade das gemeinsame Auftreten verleiht unserem Anliegen noch mehr Gewicht. Wir haben die verantwortungsvolle Aufgabe, als Vorreiter für den Schutz der Bevölkerung zu agieren“, so Gurr-Hirsch.
 
MK

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