Gemeinsame Veranstaltung von CDU-Massenbachhausen, FrauenUnion Südlicher Landkreis und Friedlinde Gurr-Hirsch MdL

Die Evangelische Kirche in Deutschland hat unter dem Titel „Zwischen Autonomie und Angewiesenheit – Familie als verlässliche Gemeinschaft stärken“ eine Orientierungshilfe veröffentlicht. Aus dieser Schrift ergeben sich zahlreiche familienpolitische Denkanstöße, auf die bei einer CDU-Veranstaltung im Züchterheim Hasenheide in Massenbachhausen ausführlich eingegangen wurde.
 
Karl Friedrich Bretz, der als Geschäftsführer der Diakonie Heilbronn vor allem in der Lebens- und Familienberatung tätig ist, thematisierte fachkompetent die Herausforderungen von Familie, Ehe und Partnerschaft. Es folgte eine rege Diskussion, an der sich neben den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern auch die aktuellen Gemeinderatskandidaten sowie Bürgermeister Nico Morast beteiligten. Dabei wurde deutlich, dass Massenbachhausen ein sehr familienfreundlicher Ort ist. Die Gäste lobten die hervorragend geführten Kinderbetreuungseinrichtungen, das lebendige Vereinsleben sowie die Möglichkeit für junge Familien, günstig zu bauen.
 
Hinsichtlich der generellen Ausweitung der Kinderbetreuung wurde betont, dass sich die Menschen von der Politik keine zusätzlichen Pflichteinrichtungen, sondern die Schaffung verschiedener Angebote wünschen. „Die Politik hat die Aufgabe, alle Lebensstile zu ermöglichen. Es darf niemand dazu gezwungen werden, sein Kind in die KiTa oder auf die Ganztagesschule zu schicken“, hob Friedlinde Gurr-Hirsch hervor.
 
Das von der Bundesregierung im August letzten Jahres eingeführte Betreuungsgeld wurde von den Anwesenden begrüßt. „Das würdigt die Erziehungsleistung“, betonte der CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Wolfgang Bender. „Um Familien noch besser zu fördern, braucht es allerdings auch ein Familiensplitting. Dadurch sinkt für die Familie insgesamt die Steuerlast“, so Gurr-Hirsch.
 
MK

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