Weiterer Förderbescheid über 860.000 Euro

Die Bürgerinnen und Bürger entlang des Leinbaches waren in der Vergangenheit immer wieder von starken Hochwasserereignissen betroffen. Um die Auswirkungen dieser Ereignisse zu begrenzen und Hab und Gut der Menschen zu schützen, wurden in den letzten Jahren konzertierte Hochwasserschutzmaßnahmen beschlossen.Insgesamt geht es im Leintal um ein Finanzierungsvolumen von rund 32 Millionen Euro. „70 Prozent der Kosten werden vom Land Baden-Württemberg übernommen, da die CDU-geführte Vorgängerregierung den Hochwasserschutz schon sehr frühzeitig mit einem hohem Finanzvolumen ausgestattet hat“, betonte die Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch im Rahmen der Übergabe des aktuellen Förderbescheids in Höhe von 860.000 Euro. Der Förderanteil des Landes beträgt auch hierbei 70 Prozent.
 
Für die Koordination und Umsetzung der Schutzmaßnahmen ist der Zweckverband Hochwasserschutz Leintal verantwortlich. Mitglieder dieses Verbandes sind die Städte Eppingen, Schwaigern und Heilbronn sowie die Gemeinden Massenbachhausen und Leingarten. Seine Aufgabe ist die Herstellung eines 100-jährigen Hochwasserschutzes für alle Ortslagen im Einzugsgebiet des Leinbaches.
 
Das Programm des Zweckverbandes umfasst insgesamt 14 Hochwasserrückhaltebecken, die den Hochwasserabfluss kontrollieren. Darüber hinaus werden innerhalb der Ortslagen bestehende Engpässe durch lokale Hochwasserschutzmaßnahmen beseitigt. „Der aktuelle Förderbescheid dient vor allem dazu, den Bau von Hochwasserschutzmauern in einer Länge von rund 600 Metern zu finanzieren sowie das Kinder- und Jugendhaus in Leingarten vor Hochwasserschäden zu bewahren“, so Gurr-Hirsch. Am Leinbach wird seit über einem Jahrzehnt zielgerichtet an der Verbesserung des Hochwasserschutzes gearbeitet. „Es bleibt immer noch einiges zu tun, aber der eingeschlagene Weg ist der richtige“, hob die CDU-Politikerin hervor.
 
MK

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