Friedlinde Gurr-Hirsch machte "Europa-Unterricht" in der Selma-Rosenfeld-Realschule

Traditionell besucht die Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch anlässlich des landesweiten EU-Schulprojekttages Bildungseinrichtungen in ihrem Wahlkreis, um den Kindern und Jugendlichen das gemeinsame Europa näher zu bringen. Dieses Jahr war sie in der Selma-Rosenfeld-Realschule in Eppingen, wo sie in der Klasse 9c und in der Klasse 10a über die Erfolge der Europäischen Union berichtete und für die europäische Vereinigung warb. In jeweils zwei Unterrichtsstunden thematisierte Friedlinde Gurr-Hirsch die Rolle der Europäischen Union im Hinblick auf die Sicherung des Friedens und ging auf die Bedeutung Europas für die Schülerinnen und Schüler ein.    
 
„Für die junge Generation sind die gemeinsame Währung oder die Reisefreiheit innerhalb der Europäischen Union selbstverständlich. Sie müssen keine kriegerischen Auseinandersetzungen fürchten und können später überall in Europa wohnen, leben und arbeiten. Dies verdanken wir der europäischen Einigung“, betonte Friedlinde Gurr-Hirsch, die auch Mitglied im Europaausschuss des Landtags ist.
 
Doch auch für unsere Wirtschaft ist die Europäische Union von größter Bedeutung. Viele Jugendliche von der Selma-Rosenfeld-Realschule werden nach ihrem Schulabschluss in Unternehmen arbeiten, die von den Wirtschaftsbeziehungen und dem freien Handel mit unseren europäischen Nachbarstaaten abhängig sind. „Ein stabiles Europa liegt in unser aller Interesse. Mehr als die Hälfte der Exporte aus dem Südwesten gehen in EU-Mitgliedsländer. Baden-Württemberg und Deutschland sind auf vielen Feldern zu klein, um auf globaler Ebene wahrgenommen zu werde. International finden wir nur Gehör, wenn die Europäische Union ein starker Anwalt ist“, hob Friedlinde Gurr-Hirsch im Unterricht hervor.
 
Die Schülerinnen und Schüler hörten aufmerksam zu und stellten viele Fragen. „Mir ist dabei wieder einmal klar geworden, wie wichtig es ist, insbesondere die jungen Menschen im Land auf dem europäischen Weg mitzunehmen“, so Gurr-Hirsch, die auch im nächsten Jahr wieder in einer Schule „Europa-Unterricht“ machen wird.
 
MK

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