Die Zukunft des Ländlichen Raumes gezielt fördern!

Diskussionsveranstaltung mit Friedlinde Gurr-Hirsch MdL

„Der Ländliche Raum ist das Rückgrat Baden-Württembergs. Unser Land ist deshalb so stark, weil wir starke ländliche Räume haben“, betonte die stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Friedlinde Gurr-Hirsch anlässlich einer Podiumsdiskussion zur Zukunft des Ländlichen Raumes in Rottweil. Dabei ging es insbesondere um die häufig zu beobachtende Abwanderung von jungen gut gebildeten Frauen, die vor Ort in den ländlich geprägten Regionen keinen adäquaten Job finden. „Diesem zunehmenden Trend muss gezielt entgegengewirkt werden. Dazu bedarf es verlässliche Betreuungsstrukturen für Kinder und Pflegebedürftige, um die Vereinbarkeit von Familie und oftmals etwas weiter entfernten Arbeitsstellen zu verbessern“, so Friedlinde Gurr-Hirsch, die auch frauenpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion ist.
 
Im bäuerlichen Umfeld ist es wichtig, dass die Frauen durch eigenes Unternehmertum innerhalb der Familienbetriebe ein Zusatzeinkommen generieren können. Hierzu zählen beispielsweise Angebote für „Urlaub auf dem Bauernhof“, Hof Cafés oder aus regionalen Produkten hergestelltes Mittagessen für berufstätige Frauen und deren Kinder.
 
Weitere Podiumsteilnehmer waren der CDU-Fraktionsvorsitzende Peter Hauk MdL, der Vorsitzende des Arbeitskreises „Ländlicher Raum und Verbraucherschutz“ Paul Locherer MdL, der Sprecher für Arbeitsmarkt- und Jugendpolitik Felix Schreiner MdL sowie der örtliche Abgeordnete Stefan Teufel MdL und der Oberbürgermeister der Stadt Horb Peter Rosenberger. Sie hoben die zentrale Bedeutung des Ländlichen Raumes für unser Land hervor. Rund 70 Prozent der Fläche Baden-Württembergs sind Ländlicher Raum. In keinem anderen Bundesland sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Regionen so gering wie im Südwesten. Überall im Land sind erfolgreiche Strukturen vorhanden. Dies zeigt sich auch in der Bildung- und Hochschullandschaft. „Durch die häufig dezentral angesiedelten Dualen Hochschulen und Hochschulen für angewandte Wissenschaften verfügt Baden-Württemberg auch im Ländlichen Raum über vorbildliche tertiäre Bildungsstrukturen, die dann auch studierwillige junge Frauen im Ländlichen Raum halten können“, betonte Friedlinde Gurr-Hirsch.
 
MK

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