Integrationspolitische Sprechertagung

Friedlinde Gurr-Hirsch MdL vor Ort bei der Klausur in Stuttgart

Um sich über aktuelle Integrationspolitiken und wichtige Maßnahmen zur Verbesserung der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund auszutauschen, trafen sich CDU- und CSU-Integrationspolitiker aus ganz Deutschland in Stuttgart. An zwei Tagen diskutierten sie über die Bedeutung und gesellschaftlichen Herausforderungen moderner Integrationspolitik.
 
„Insbesondere vor dem Hintergrund des zunehmenden Fachkräftemangels brauchen wir gut qualifizierte Zuwanderer. Baden-Württemberg ist auf Fachkräfte aus dem Ausland angewiesen“, betonte Friedlinde Gurr-Hirsch im Rahmen der Klausurtagung. Die Landtagsabgeordnete ist Mitglied im Integrationsausschuss des Landtages und seit 2012 auch Vorsitzende des Arbeitskreises Integration der CDU Baden-Württemberg. Ihrer Meinung nach ist Integration keine Einbahnstraße. „Menschen mit Migrationshintergrund müssen auch bereit sein, sich in das gesellschaftliche Leben in Baden-Württemberg einzubringen. Integration ist dann gelungen, wenn sich jeder anstrengt, seinen Beitrag für unsere Verantwortungsgemeinschaft zu leisten“, hob Friedlinde Gurr-Hirsch hervor.
 
Wichtigste Voraussetzung für gelingende Integration ist das Beherrschen der deutschen Sprache. „Dafür bedarf es hier bei uns und auch in den Ursprungsländern der ausländischen Fachkräfte bessere Sprachkursangebote, die insbesondere auch die Familien der Migranten ansprechen“, forderte die CDU-Politikerin. Darüber hinaus müsse die Landesregierung alles tun, damit in den Städten keine Parallelgesellschaften entstünden. „Ziel muss eine echte Willkommenskultur sein“, so Gurr-Hirsch.  
 
MK

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