Friedlinde Gurr-Hirsch MdL vor Ort

„Mit einem Steueraufkommen von 3,6 Milliarden Euro zählt das Finanzamt Heilbronn zu den größten des Landes“, betonte Friedlinde Gurr-Hirsch anlässlich eines Austauschgesprächs im Finanzamt Heilbronn. Dabei informierten der Leiter des Finanzamtes Ernst Frankenbach und die ebenfalls anwesenden acht Amtsleiter die CDU-Landtagsabgeordnete über die Arbeit und aktuellen Herausforderungen der 638 Beschäftigten.
 
Besonders stolz ist Leiter Ernst Frankenbach über die hohe Effizienz seines Personals. Eine Vollarbeitskraft schafft in Heilbronn im Durchschnitt 1.160 Fälle im Jahr, wobei ein Fall häufig bis zu dreimal bearbeitet werden muss. Er ist froh darüber, dass in den letzten Jahren in der Steuerverwaltung landesweit 500 zusätzliche Stellen geschaffen wurden, da dies die Schlagkraft der Finanzbeamten noch einmal erhöhte. „Bei 45.000 anstehenden Betriebsprüfungen pro Jahr sind ausreichend Mitarbeiter notwendig, zumal diese immer viel mehr Geld einbringen als sie den Staat kosten“, hob Friedlinde Gurr-Hirsch hervor. Bei großen und mittleren Betrieben sind dies jährlich im Durchschnitt 1,025 Millionen Euro pro Prüfer.
 
Angesichts des aktuellen Hoeneß-Falls wurde darüber hinaus über die Möglichkeit der strafbefreienden Selbstanzeige und die Steuergerechtigkeit in Deutschland diskutiert. Friedlinde Gurr-Hirsch ist es ein wichtiges Anliegen, den Menschen in staatsbürgerlicher Bildung zu vermitteln, dass Steuern zum Erhalt unseres Gemeinwesens notwendig sind und Steuerhinterziehung ein strafrechtliches Delikt ist. „Es bedarf zurecht einer konsequenten und adäquaten Bestrafung des Steuerdelinquenten Uli Hoeneß“, so Gurr-Hirsch.
 
MK

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