Wolf-von-Gemmingen-Gemeinschaftsschule

Friedlinde Gurr-Hirsch vor Ort

Im September 2013 wurde die Wolf-von-Gemmingen-Schule zur Gemeinschaftsschule. Die Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr war nun vor Ort, um sich ein Bild von der neuen Schul- und Lernsituation zu machen. Sie tauchte ins Schulleben ein und erfuhr von Rektor Helmut Thomaier, dass die beiden neuen fünften Klassen von drei Lehrern unterrichtet werden und parallel dazu sechs Lerncoaches im Einsatz sind. „Dadurch werden die Schülerinnen und Schüler individuell betreut und gefördert. Eine Binnendifferenzierung entlang von Fordern und Fördern ist sehr gut möglich“, hob Friedlinde Gurr-Hirsch hervor.
 
Um allen Schüleranforderungen gerecht zu werden, kamen ein neuer Gymnasial- und ein neuer Realschullehrer an die Wolf-von-Gemmingen-Schule. Die Verwaltung schuf den baulichen Rahmen. Zur idealen Umsetzung des Gemeinschaftsschulkonzept, richtete die Gemeinde zwei Lernateliers und neue Fachwerkstätten ein. „Darüber hinaus sanierten wir den naturwissenschaftliche Raum“, erläuterte die CDU-Gemeinderätin Silvia Weidner.
 
In Gemmingen krempelte die Einführung der Gemeinschaftsschule nicht alles um. „Ich begrüße es, dass nach wie vor Klassenarbeiten geschrieben werden und die Schülerinnen und Schüler auch Leistungsnachweise erhalten“, so Gurr-Hirsch. Sie ist von der Umsetzung der Gemeinschaftsschule und insbesondere vom überdurchschnittlichen Engagement der Lehrerschaft in Gemmingen beeindruckt. „Wenn alle Gemeinschaftsschulen im Land so geführt werden würden und die Landesregierung genügend Lehrkräfte zur Verfügung stellen würde, könnte diese Schulart gelingen“, meinte die Landtagsabgeordnete abschließend.
 
MK

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