Bildung - eine vornehme Aufgabe der Politik

Besuch der Stettenfelsschule in Untergruppenbach

Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, die stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion im Landtag, besuchte die Gemeinschaftsschule (GMS) in Untergruppenbach. Nach Bad Rappenau war es ein weiterer Besuch in einer GMS. Wie bekannt wird diese Schulform unter den Parteien unterschiedlich bewertet. Auch die Umsetzung an den Schulen scheint unterschiedlich zu erfolgen. Für Friedlinde Gurr- Hirsch, die selbst im Schuldienst Erfahrungen gesammelt hat, ist das Leistungsprinzip das oberste Gebot in der Schulbildung. Fördern und fordern heißt ihr Credo.
 
Im Gespräch mit Schulleiter Markus Nutz und Sozialarbeiter Thomas Brüggemann erfuhr die Landtagsabgeordnete wie in Untergruppenbach die GMS funktioniert. In der Klasse 5a von Daniela Tschirner konnte sie sich überzeugen wie die Kinder selbstständig ihre Aufgaben ausführen. Und zwar jede/r in seinem Tempo. Die etwas Langsameren bleiben nicht zurück, weil sie die Zeit für die Übungen bekommen, die sie benötigen. Während die Schnelleren sich bereits neuen Aufgaben zuwenden können. Jedes Kind ist entsprechend seiner Fähigkeiten gefordert. Dabei macht das Lernen jetzt sehr viel mehr Spaß als in der Grundschule. Das Klassenzimmer ist ihr Zuhause. Was auch daran zu erkennen ist, dass die Kinder persönliche Dinge, wie Maskottchen oder Hausschuhe in ihrem “Büro“ haben. Hier können sie sich zurückziehen und in aller Ruhe lernen. Diese Stille im Klassenzimmer fiel der Abgeordneten besonders positiv auf. Sie sieht in der Art wie die Stettenfelsschule die neue Schulform praktiziert, das Leistungsprinzip nicht in Gefahr. Auch Inklusion, die Integration von behinderten Kindern, kam zur Sprache sowie die Schwierigkeiten, die sich daraus ergeben wenn physisch gestörte Kinder mit einbezogen werden sollen. Im Großen Ganzen ist es der Landtagsabgeordneten ein Anliegen, dass Stabilität im Bildungswesen einkehrt, damit Eltern und Lehrer sich auf eine verlässliche Ausbildung der Kinder einstellen können.

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