Informationsaustausch bei der Konrad-Adenauer-Stiftung in den Palästinensischen Gebieten

Im Rahmen einer Informationsreise nach Israel und in die Palästinensischen Gebiete besuchten die Vorstandsmitglieder der CDU-Landtagsfraktion das Büro der Konrad-Adenauer-Stiftung in Ramallah. Diese trägt vor Ort dazu bei, Demokratie und Rechtstaatlichkeit zu fördern. „Ziel der Konrad-Adenauer-Stiftung in Ramallah ist es, mit staatlichen Institutionen, Parteien, Organisationen der Bürgergesellschaft sowie ausgewählten Eliten eine politische Ordnung zu errichten, die eine Entwicklung des Landes in Freiheit und Eigenverantwortung ermöglicht“, betonte die stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Friedlinde Gurr-Hirsch.
 
Büroleiter Dr. Hans Maria ging in seinem Vortrag insbesondere auf die komplexe politische Situation vor Ort ein. Er erläuterte, wie wichtig es ist, dass die Konrad-Adenauer-Stiftung bei der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Stabilisierung der Region unterstützt und vor allem dazu beiträgt, gewaltsame Konflikte zu verhindern.
 
Um Frieden und Freiheit vor Ort zu sichern, fördern die Adenauer-Mitarbeiter den kontinuierlichen außen- und sicherheitspolitischen Dialog sowie den Austausch zwischen den Kulturen. Sie setzen sich für die Durchsetzung marktwirtschaftlicher Strukturen sowie die Verwirklichung der Menschenrechte ein. „Die Stiftung arbeitet in einem schwierigen Umfeld und unterstützt durch politische Bildung den Aufbau der lokalen Selbstverwaltung sowie die Entwicklung unabhängiger Medien. In den fragilen Palästinensischen Gebieten ist diese Arbeit ein wichtiger Beitrag im Staatswerdungsprozess“, so Gurr-Hirsch.
 
MK

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